Robert Galbraith – Die Ernte des Bösen

Ich habe am letzten faulen Wochenende nicht nur viel am Blog herumgebastelt, sondern ich darf auch ein neues Buch als „gelesen“ abhaken: „Die Ernte des Bösen“ von Robert Galbraith.

Robert Galbraith

Der „schockierendste“ Spoiler vielleicht gleich zu Beginn: Robert Galbraith ist niemand anderes als die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling. Nach Harry Potter veröffentlichte sie zunächst den Krimi „Ein plötzlicher Todesfall“ unter ihrem bekannten Namen, was natürlich sehr großes Aufsehen erregte.

Für die Story um den Londoner Privatdetektiv „Cormoran Strike“ erfand J.K. Rowling den Autor Robert Galbraith und suchte sich einen Verlag ohne ihre wahre Identität preiszugeben. Ca. drei Monate nach Erscheinen des Buches wurde das große Geheimnis allerdings gelüftet.

Die Ernte des Bösen

robert galbraith

„Die Ernte des Bösen“ ist der mittlerweile dritte Fall für Cormoran Strike. Er arbeitet mit seiner Assistentin/Partnerin Robin immernoch als Privatdetektiv in seinem schäbigen Büro in London und hat dank der beiden vorausgegangenen Ermittlungen, die in der Presse großes Aufsehen erregten, auch genügend Aufträge um sich halbswegs über Wasser zu halten.

Das ändert sich schlagartig, als Robin ein abgetrenntes Frauenbein zugestellt bekommt. Die Aufräge gehen flöten und noch dazu lebt Strike in ständiger Besorgnis um seine Partnerin, denn das Bein ist definitiv als Drohung zu verstehen!

Strike hat vier Personen in Verdacht, die der Absender bzw. Täter sein könnten und so begleitet man ihn und seine Assistentin beim Wühlen in der Vergangenheit und Gegenwart dieser vier Personen.

Fazit

Für mich wieder ein Buch, das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Wie schon erwähnt, lese ich mich sehr gerne mal fest, und auch hier musste ich das Buch innerhalb eines Wochenendes unbedingt zu Ende bringen.

Es hat alles, was ich an einem guten Krimi schätze: Die Personen sind authentisch, das Fall ist knifflig, das Privatleben der Personen kommt auch nicht zu kurz und was mir immer das Wichtigste ist: Am Ende hat man diese „Ach, ja klar! Macht Sinn! Warum hab´ ich daran nicht früher gedacht?!“-Gefühl! Lesen, lesen, lesen!

Übrigens: Wer die beiden Vorgänger „Der Ruf des Kuckucks“ und „Der Seidenspinner“ nicht gelesen hat, der kann auch erst mit „Die Ernte des Bösen“ in die Cormoran-Strike-Reihe einsteigen. Würde ich allerdings nicht empfehlen, denn die beiden Bücher sind auch absolut lesenwert!

Seid ihr auch solche Krimifans?

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