Yo! Sushi testing vegan

Ich liiiiiiiebe Sushi (Wer nicht?!). An dieser Stelle möchte ich gleich die Gunst der Stunde nutzen und Ina danken, denn sie hat mir damals, vor wer weiß wie vielen Jahren jetzt, zum ersten Mal Sushi gezeigt. Denn als Ina damals vom Lande zum Studieren in die große weite Welt – München 😉 – zog, entdeckte sie, dass es nicht nur Weißwurst, Schweinebraten und Co. gibt, sondern eben auch so etwas „fremdartiges“ wie Sushi. Gleich nach einmaligem Probieren hatte es ihr jeniges sofort angetan und sie fühlte sich wohl der Aufgabe verpflichtet, ihre Entdeckung und Liebe mit ihren beiden noch auf dem Land lebenden Schwestern zu teilen. Sie lud uns nach München zum Running Sushi ein und was soll ich sagen…somit wars auch um uns geschehen! Seitdem sind auch Anja und ich dem Sushi verfallen. Seit ich vegan bin, hat man mich allerdings relativ selten in Sushi-Restaurants gesehen, denn wie jeder weiß, hat Sushi sehr viel mit rohem Fisch und weiteren nicht-veganen Produkten zu tun. Und ich habe Sushi vermisst! Von daher habe ich mich hier in London auf die Suche nach einem Sushi-Restaurant gemacht, welches nicht nur (relativ langweiliges) Gurken – und Avocado- Maki auf dem Speiseplan hat, sondern eine gute Auswahl an veganenen Optionen anbietet. Gefunden habe ich „Yo! Sushi“ – eine nette Restaurant-Kette, die ihr Sushi im Laden vor den Augen des Kunden zubereiten. Ich habe Yo! Sushi auf dessen Vegan-Tauglichkeit getestet!

Die Bestellung

Preislich betrachtet finde ich das Verlangte vollkommen in Ordnung. Verglichen mit anderen Sushi-Restaurants befindet sich Yo! Sushi im absolut „normalen“, wenn nicht sogar günstigen Bereich. Meiner Meinung nach stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis auf jeden Fall. Bestellt hatte ich online, wollte das Ganze jedoch selbst abholen, da ich einen Blick ins Restaurant werfen wollte.

Yo! Sushi machte auf mich von innen einen super Eindruck. Alles war sehr sauber und das Personal sehr freundlich. Dies kann natürlich von Filiale zu Filiale absolut unterschiedlich sein, aber bei meinem Test hat’s auf jeden Fall getaugt! Was ich wirklich total cool finde, ist die Tatsache, dass man den Mitarbeitern beim Zubereiten der Gerichte auf die Finger schauen kann und man quasi genau am Geschehen sitzt. Die Frische und Qualität ist somit garantiert.

Die Gerichte

Avocado-Maki

Bei den Avocado-Maki handelte sich um 6 Stück, 131 Kalorien zusammen. Avocado = leckerstes Nahrungsmittel  überhaupt, als Sushi umso besser. Es war jetzt nichts besonderes, Avocado-Maki halt, aber trotzdem super lecker!

Meine Bewertung: 8/10

Vegetable Gyoza

 

Die Beschreibung: „Crunchy vegetable and soya filled dumplings with soy vinegar dipping sauce“. Die Dumplings kamen zu dritt, eins hatte ich zum Zeitpunkt des Fotos schon verspeist 😉 . Ich liebe Dumplings. Die Kruste war knusprig und die Füllung schön soft. Die Soya-Essig-Soße war schön würzig aber nicht zu dominant. SO lecker! Kleiner Dämpfer für mich: meiner Meinung nach war der Preis bei diesem  Gericht etwas zu hoch für diese kleinen Dinger (£3.70). Wenn man sich nur das kaufen würde, würde man definitiv nicht satt werden. 111 Kalorien.

Meine Bewertung: 7/10

Inari Nigiri

„Beancurd parcels filled with rice“. Ganz in Ordnung, aber nicht so meins! Die „Pakete“ waren etwas lapprig, hatte mir diese knuspriger vorgestellt. Kann man machen, muss man aber nicht ;). 2 Stück, 102 Kalorien.

Meine Bewertung: 4/10

Kaiso Seaweed

 

Neben zwei anderen Gerichten mein Favorit (hehe, das Wort „Favorit“ muss wohl neu definiert werden)! Super erfrischend, total leicht und ein absolutes Geschmackserlebnis. „Marinated mixed seaweed, edamame and carrot in a su-miso dressing“. Mal was anderes! Nur 120 Kalorien.

Meine Bewertung: 9/10

Edamame

Edamame gehört zur Zeit zu meinen absoluten Favorites. Bei Yo! Sushi kam es hier als einfaches Side-Dish, mit Meersalz und Frühlingszwiebeln verfeinert. Meinem Geschmack nach waren die Bohnen etwas zu hart, aber trotzdem gut. Das „Dressing“ hat den Geschmack der Edamame allerdings super hervorgebracht und verfeinert. 121 Kalorien.

Meine Bewertung: 6/10

Ramen Noodle Salad

 

Super Preis-Leistung! Der Ramen-Salat war echt riesig, lag aber dennoch nicht zu schwer im Magen. Mit dem Sesam-Dressing und den Frühlingszwiebeln (mal wieder) total erfrischend. Meiner Meinung nach perfekt als Mittagessen an einem warmen Tag. „Noodles coated in sesame sauce garnished with pickled ginger, wakame and crispy shallots“. 330 Kalorien.

Meine Bewertung: 9/10

Tofu Katsu Curry

 

Und das Beste kommt zum Schluss!!! Das Tofu Katsu Curry wurde eindeutig nicht umsonst von PETA zum „besten veganen Curry“ (2015) gekürt. Das Tofu super weich, die Kruste total knusprig. Die Soße leicht scharf, aber nicht zu extrem und eine nicht zu dominante Curry-Note. Der Reis genau so, wie es sich für einen Curry-Reis gehört. Perfekt gewürzt. Es fehlte tatsächlich nicht einmal Salz! Und wenn ich das als Salz-Junkie sage, dann bedeutet das einiges 😉 . Das Curry war außerdem ein „ganz schöner Batzen“, also richtig viel. Man wird absolut satt mit nur diesem Gericht. Und mit £4.70 total in Ordung. Davon kann man auf jeden Fall die nächsten paar Stunden zehren ;). Daumen hoch!! 631 Kalorien.

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