Goodbye riesen Arbeitszimmer – Hello kleiner Workspace

Ein Projekt, an dem wir jetzt schon seit einigen Monaten arbeiten, ist endlich vollbracht! Wir haben das riesige Arbeitszimmer aufgelöst und unsere zwei Arbeitsplätze in der restlichen Wohnung untergebracht. Der Gatte hat ja sowieso einen kleinen Arbeitsbereich, aber wenn man – wie ich – die Hälfte des Arbeitstages zu Hause arbeitend verbringt, dann häuft sich dementsprechend mehr Material, das irgendwie untergebracht werden will.

Goodbye riesen Arbeitszimmer- Hello kleiner Workspace

Zunächst mussten wir uns von der Idee verabschieden, dass wir – wie vorher – unsere Arbeitsplätze nebeneinander anordnen und damit auch während der Zeit am Computer leicht mal einen Ratsch einlegen können. Deshalb haben wir in unsere Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen unseres glücklicherweise sehr geräumigen Wohnzimmer-Esszimmer-Küchen-Raums untergebracht.

Die Wohnwand mit integriertem kleinen Workspace

Beginnen wir mit dem Arbeitsbereich des Gatten. Diesen haben wir in unsere Wohnwand integriert. Die alte Wohnwand war noch aus Studentenzeiten und wir hatten schon beim Einzug den Gedanken, dass wir die demnächst mal ersetzen müssten. Aber wie das so ist: Man gewöhnt sich an alles und die Jahre (6!) zogen ins Land und wir hatten immernoch die aktuell über 10 Jahre alte Wohnwand. Hier ein Vorher-Foto für euch:

Wohnwand Nintendo

Bei Pinterest hatte ich mir verschiedene Ideen geholt, wie denn ein Arbeitsplatz in eine Wohnwand integriert werden kann, dann ein wenig gemessen und gezeichnet und letztendlich ist diese individuelle Lösung herausgekommen:

wohnwand workspace

Das komplette System ist von IKEA und von uns selbst zusammengestellt worden. Der Schreibtisch wurde ein wenig modifiziert, indem die linken Beine mit einer Metallsäge gekürzt wurden und dann auf beiden Seiten weiße Baumarktbretter als Sichtblende eingeklemmt wurden. Andere Schreibtische wären vermutlich einfacher umzubauen gewesen, allerdings waren wir durch die Leinwand auf eine maximale Tiefe von 40 cm beschränkt, weshalb uns keine Auswahl blieb!

Es handelt sich fast ausschließlich um verschiedenste Teile aus dem Bestå-System:

  • 4 x Korpus 60/40/38 (B/T/H) (2 x schwarzbraun, 2 x weiß)
  • 1 x TV-Bank 180/40/38 weiß
  • 1 x Korpus 60/40/128 schwarzbraun
  • 6 x Lappviken Tür 60/38 (B/H) (2x weiß glänzend, 4x schwarz)
  • 1 x Lappviken Tür 60/64 schwarzbraun
  • 1 x Glasvik Vitrinentür Rauchglas 60/64 schwarzbraun
  • 1 x Burs Schreibtisch 120/40/74 (B/T/H)
  • Außerdem 1 x Hocker Nils

Letztendlich hat sich der Arbeitsplatz des Gatten definitiv als mehr „Instagramable“ als meiner erwiesen! Und falls euch unsere gar nicht nerdige Deko anspricht, dann habe ich hier einige Dinge für euch zusammengesucht:

Viel Stauraum auf wenig Platz: Mein Workspace

Auch mein Arbeitsplatz wurde komplett neu designed. Aus dem Arbeitszimmer konnte ich meine wuchtigen Schränke und Schreibtische auf keinen Fall irgendwie in der Wohnung integrieren. Mein Workspace befindet sich jetzt im Essbereich, wo vorher ein Regal stand und Bilder an der Wand hingen. Hier wieder ein halbes Vorher-Foto für euch, denn irgendwie gibt es aktuell keines, das Bild und Expedit-Regal gemeinsam zeigt. Das Regal kann man sich aber ganz einfach darunter vorstellen. 😉

esszimmer bild grün

Und wieder sind wir um IKEA nicht herumgekommen. Um möglichst viele Utensilien geordnet unterzubringen habe ich mich für Elemente aus dem Kallax-System entschieden:

tiny workspace new

Auch hier habe ich vorher viel gemessen, gerechnet und gezeichnet, so dass ich letztendlich alle meine Utensilien untergebracht habe und sogar noch ein paar Schubläden – für alles was da noch so kommen mag – frei habe.

Ich habe folgendes verwendet:

  • 1 x Regal 77/39/147 (B/T/H)
  • 1 x Regal 77/39/77
  • 1 x Regal 42/39/147
  • 1 x Regal 77/39/42 (dieses Regal haben wir gedreht)
  • 4 x Einsatz mit 2 Schubläden (2 x weiß, 2 x schwarzbraun)
  • 1 x Tischplatte Linnmon 100/60 (L/B)
  • 1 x Magnettafel Spontan 78/37 (L/B)

Die Tischplatte Linnmon wurde mit Winkeln aus dem Baumarkt auf zwei Baumarkt-Brettern befestigt, damit keine Tischbeine den sowieso schon nicht allzu breiten Arbeitsbereich noch verschmälern. Das Regal oben ist ebenfalls ein genau zugeschnittenes, einfaches Brett aus dem Baumarkt, das mit zwei großen, weißen Winkeln an der Wand befestigt wurde.

Und hier noch ein paar Features meines farbenfrohen Arbeitsplatzes:

Wie ich meinen Arbeitsplatz rein technisch gestaltet habe, das habe ich bereits schon einmal für euch aufgeschrieben. An dieser Variante hat sich absolut nichts geändert.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?

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2 comments

  1. Ich arbeite seit mehreren Jahren im Homeoffice-Modus und habe auch irgendwann gemerkt, dass ich mir einen kleinen Bereich organisieren muss für meine Arbeit. Allein wegen der Konzentration, der Strukturierung meiner Arbeitsprozesse und so… Es war notwendig. Und ich bin von euren Ergebnissen sehr begeistert. Ihr habt es euch sehr schön gemacht. Mir gefällt eure Umsetzung sehr und ich bin mir sicher, dass ihr ab nun noch „besser“ arbeiten werdet. Obwohl sich eure Artikel schon auf sehr hohem Niveau einpendeln. Tolle Arbeit!

    Wichtig war mir bei meiner Umsetzung, dass mein kleiner Arbeitsbereich Leben bekommt. Es sollte keiner kalter Platz werden, an dem nur gearbeitet wird. Also habe ich ein paar Blümchen gekauft, Bilder von meinen Kindern aufgestellt, eine kleine Obstplatte hingestellt. Da komm ich weniger in Versuchung Süßigkeiten zu essen, sondern greif eher mal zu einem Apfel oder Trauben. Ein kleines Vintage-Radio rundet das Bild noch ab. Und vor dem Tisch habe ich mir von Teppichcenter einen kleinen Teppich hingelegt. Ist wahrscheinlich so ein Kopfding, aber ich kann besser arbeiten. Ich mag das einfach mit dem Teppich. Sieht gut aus und fühlt sich auch gut an. So einfach ist es.

    Wie gesagt: toller Artikel, Ina! Hat mir sehr gefallen. Wünsche allen noch einen schönen Start in die Woche.
    Liebe Grüße.

    1. Liebe Michaela,
      vielen lieben Dank für den Einblick in deinen Arbeitsbereich! Das klingt ja wirklich sehr angenehm; da könnte ich bestimmt auch gut arbeiten!
      Liebe Grüße, Ina

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