Babys Erstausstattung – Meine Tops und Flops

Meine kleine Babymaus ist heute genau einen Monat alt. Zeit für mich ein kleines Fazit zu ziehen, wie es bisher mit meinen After-Baby-Goals (hier nachzulesen) gelaufen ist und vor allem möchte ich euch meine Tops und Flops aus der Erstausstattung für Babys präsentieren. Natürlich gibt es im Internet und in jeder kostenlosen Broschüre von Drogerie, Apotheke, usw. und in jeder Mama-Zeitschrift gefühlt Milliarden von diesen Erstausstattungs-Listen. Deshalb habe ich einfach ein paar Punkte heraus gesucht, die sich für mich als absolut unentbehrlich erwiesen haben und auch Punkte, die ich mir hätte sparen können.

Babys Erstausstattung – Meine Tops und Flops

babys erstausstattung tops

Meine Tops

1. Laufgitter mit verstellbarem Boden und Rollen

Für Babys Vormittags- und Nachmittagsschlaf ist dieses Laufgitter einfach perfekt. Ich kann es in der gesamten Wohnung umherschieben, da es auch durch alle unsere Türen passt und zur Not sogar ins Badezimmer stellen, wenn ich dringend eine Dusche benötige, alleine zu Hause bin und das Kind aber gerade unruhig ist. Also wenn die Babymaus nicht gerade auf Mamas oder Papas Arm verweilt, dann ist unterm Tag das Laufgitter ihr place to be. Da hat sie neben meinem Stillkissen als Nestchen-Ersatz und ihren drei Freunden Mr. Taps, Bippo the Hippo und Joshine aktuell auch noch ein Holz-Mobile zum Betrachten.

2. Schnuller

Ja, im Krankenhaus haben sie uns gesagt, dass wir frühestens mit einem Monat einen Schnuller geben sollten. Zwecks Saugverwirrung der Kleinen und dass sie dann nicht mehr checkt, wie man ordentlich an der Brust trinkt. 1,5 Wochen haben wir das durchgehalten, inklusive Stillen im – gefühlt – Minutentakt, weil das Kind nunmal saugen wollte und danach die riesigen Mengen an überschüssiger Milch schön wieder ausgekotzt hat. Der Schnuller hat mich, sie, ihre Kleidung und alle Bettlaken und Kuscheltiere gerettet. Und das Kind ist nicht blöd, sie weiß immer noch wie sie an Milch kommt. 😉

3. Spucktücher

Nicht nur kleine Kotzanfälle, auch diverse andere Unfälle sorgen dafür, dass wir über den Tag verteilt eine nicht geringe Menge an Spucktüchern/Mulltüchern verbrauchen. Aktuell haben wir 20 Stück und mit denen kommen wir bei regelmäßigem Waschen ganz gut aus. Die anfänglichen 10 Stück haben wir am dritten Tag gleich aufgestockt. Die Teile braucht man echt in Massen! Es gibt übrigens auch schöne Exemplare mit Sternchen und süßen Motiven, wir haben die ganz einfachen genommen, denn bei der Durchsatzgeschwindigkeit kann man die süßen Prints sowieso irgendwie nicht genießen.

4. Tragetuch

Wenn das Kind Kuschelentzug hat und ich aber am Verhungern bin und mir Essbares kochen möchte oder einfach Dinge erledigen, die zwei Hände benötigen, dann kommt die Babymaus ins Tragetuch. Aktuell verwende ich die Wickelkreuztrage, die wirklich supereasy zu Binden geht und für die Kleine und mich sehr angenehm zu Tragen ist. Lediglich für Draußen finde ich das Tuch aktuell noch etwas unpraktisch, da ich extrem lange, überschüssige Stoffbahnen habe, die ich irgendwie um meinen Körper knoten muss.

baby im tragetuch

5. Wickelauflage aus Kunststoff

Diesen Punkt erwähne ich hier, weil es tatsächlich eine nicht unerhebliche Menge an Wickelauflagen aus Stoff gibt! Ja, auf der Kunststoffmatte wird dem Baby schnell zu kalt, deshalb lege ich immer ein Mulltuch (siehe 3.) unter. Aber wenn ich bedenke, wie viele Unfälle aus allen erdenklichen Körperöffnungen wir schon auf der Wickelkommode hatten, dann ist mir ein Rätsel warum überhaupt soooo viele Wickelauflagen aus Stoff verkauft werden. Die müssten ja fast täglich gewaschen bzw. wöchentlich ersetzt werden! Unsere Wickelkommode ist übrigens ein klassisches IKEA-Malm – stibitzt aus Anjas ehemaligem Wiener WG-Zimmer – mit einem passenden Aufsatz.

Meine Flops

baby erstausstattung flops

1. Spieluhr

Schon in der Schwangerschaft habe ich brav zum Einschlafen die Spieluhr aufgezogen und auf die Babykugel gelegt. Damit das Baby nach der Geburt beim Klang der Spieluhr natürlich sofort in den schönsten Tiefschlaf fällt. Das funktioniert – zumindest bei unserer Babymaus – leider gar nicht. Allerdings beim Gatten dafür umso besser. Der hat in der Schwangerschaft wohl noch nie die gesamte Melodie der Spieluhr hören dürfen, weil er vorher schon im Land der Träume war.

2. Nachtlicht

Es gibt ja soooo süße Nachtlichter! Auch wir haben uns natürlich ein sehr niedliches ausgesucht. Das werden wir aber wohl erst brauchen, wenn die Kleine in ihrem eigenen Zimmer schläft. Aktuell ist ihr Schlafplatz nämlich im Beistellbett und den Eltern das Nachtlicht viel zu hell, weshalb unser niedlicher Geist ein einsames Dasein im menschenleeren Babyzimmer fristet.

 

3. Klamotten > 50

Wenn ihr überall lest, dass man ja nicht zu viele kleine Klamotten kaufen soll, weil die den Babys sowieso nur ein paar Tage passen, dann lasst euch davon nicht beeindrucken. Wir hatten als kleinste Größe die 56 im Schrank und mussten dann entsetzt feststellen: Alles viel zu groß! Also sind wir an Babys fünftem Lebenstag gleich mal mit ihr zum Shoppen gedüst. Und online haben wir auch noch ein paar Basics geordert. Also mein Fazit: So ein bisschen was in Größe 50 sollte man schon da haben. Die tragen wir aktuell übrigens immer noch, obwohl der kleine Pummeluff schon sehr gut zunimmt!

After Baby Goals

Und nun noch ein kleiner Zwischenbericht, wie es um meine After-Baby-Goals steht. (Hier zum Nachlesen!)

In der Rubrik Food ist es wohl einfacher aufzuzählen, was ich noch nicht geschafft habe, denn da habe ich mich schon sehr rangehalten. Gorgonzola oder generell Blauschimmelkäse steht noch auf meiner Liste, genauso wie Burger mit medium Fleisch und das Ceasar-Dressing. Aber das wird sehr bald nachgeholt. Sporttechnisch bin ich immer noch bei den Spaziergängen, da mein Rückbildungskurs erst im Oktober beginnt. Ich werde aber die Woche langsam wieder ins Laufen einsteigen und einfach beobachten wie der Körper reagiert. Auch die Gewichtsreduzierung läuft aktuell ganz gut, da werde ich euch wohl im Laufe der nächsten Monate noch detailliertere Updates geben. 23,7 kg (holy moly!) verliert man ja leider nicht mal eben so. Beim Haare blondieren war ich auch wieder, Nagellack und Wimpernserum sind aufgetragen und ich fühle mich schon fast wieder wie ein Mensch aber grundsätzlich um einiges besser als während der gesamten Schwangerschaft. Das war einfach nicht so Meins.

Was sind eure Tops und Flops des Sommers? Darf auch etwas Nicht-Baby-Mäßiges sein! 😉

Dieser Post beinhaltet Affiliate-Links. Das bedeutet, dass wir drei eine kleine Provision bekommen, wenn du über diesen Link etwas kaufst. Der Preis ändert sich für dich natürlich nicht!

You may also like

14 comments

  1. Hallo <3 Ich stimme dir absolut zu. Schnuller gab es bei uns auch gleich von Anfang an und das habe ich auch nie bereut. Kotzwindeln habe ich auch immer einstecken…man weiss ja nie 😀 Spieluhren hab ich zwar auch, wird hier aber auch so gut wie nie genutzt und Nachtlicht ist jetzt grad '"modern" bei uns, weil meine 3 jährige plötzlich nicht mehr ohne schlafen will… Toller Artikel!

  2. Witzig! Mir hatten sie damals im KH gleich den ersten Schnuller gegeben. Damit sich von dem Genuckel die Brustwarzen nicht entzünden. So unterschiedlich wird das gehandhabt.
    Nachtlichter haben wir dann später gebraucht. Also es wird auf jeden Fall noch benötigt.

    Top war damals die Wippe! Wir hatten da so ein Modell von Baby Björn. Die war super. Da lagen meine zwei dann immer hochzufrieden drin, und ich konnte nebenbei in der Küche herumwerkeln während sie alles im Blick hatten. Auch für die ersten Breiversuchen unabdingbar.

    Auch top war die Einschlagdecke für die Babyschale.
    Dadurch wurden die ganzen Jäckchen und Anzüge zum Flop. Hätte ich mir alle sparen können.

  3. Die Nachtlichter finde ich toll. Ich hatte mal welche für meinen kleinen Bruder von Ikea. In allen Farben. Zwischen meinem Bruder und mir liegen 15 Jahre. Ich habe ihn praktisch mit großgezogen, da meine Mutter Alleinerziehende ist Ich finde die nicht schlecht. Leider bleibt mir das Babyglück aus gesundheitlichen Gründen verwehrt.
    Liebe Grüße
    Mimi

  4. Liebe Ina,

    ich beneidarebe dich um diese erste Zeit mit deinem Baby! Genieße es … diese Zeit geht viel zu schnell vorbei …
    Also ein Manduca Tragetuch hatte ich auch, genial! Auch Spucktücher waren der Hit. Bei meiner Kleinen habe ich auch sehr viel in Gr. 50 gebraucht und nicht gehabt. Bei meinem Buben (kam 23 Monate später) habe ich so viel in Gr. 50 gekauft und er war so groß dass alles zu klein war ;-).

    Ein heißer Tipp sind übrigens die CloudB Einschlafhilfen! Die Sternen Turtle ist bei uns bei beiden Kindern noch immer im Einsatz! Einfach genial. Ein Flop war die Einschlafhilfe mit Herzklopftönen der Mutter.

    Liebste Grüße
    Verena

    1. Liebe Verena,
      vielen lieben Dank für deinen Tipp mit den Einschlafhilfen! Vor allem wenn man sie länger nutzen kann – bzw. die Kinder sie nutzen wollen – finde ich das Klasse!
      Liebe Grüße, Ina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.