Gedanken zu 2018 by Sanny

Oh gott…wie fang ich denn diesen Post jetzt an?! Ich muss gestehen, dass ich den ja jetzt hier nur schreibe, weil meine beiden Schwestern mit einem guten Beispiel vorangegangen sind (wie immer halt) und ihre Jahresvorsätze bereits mit euch geteilt haben und ich da jetzt natürlich nicht fehlen darf. Das Problem ist nur: ich habe keine Jahresvorsätze für 2018 . Deswegen nenn ich das Ganze jetzt einfach mal

Gedanken zu 2018

Also erstens finde ich Neujahrsvorsätze irgendwie sinnlos, da der 1.1. für mich einfach der auf den 31.12. folgende Tag ist. Ein Tag wie jeder andere halt. Genau so wie ich es mir abgewöhnt habe Weihnachten oder Geburtstag für etwas besonderes zu halten, aber das sei natürlich jedem selbst überlassen. Was ich aber gut an Neujahrsvorsätzen finde, ist, dass diejenigen, die das für sich praktizieren, etwas haben, an dem sie sich festhalten können und es ihnen einfach als Motivation dient, Dinge zu überdenken und zu ändern. Ist halt nix für mich.

Das Problem

Jedes Mal wenn ich mir Ziele setze, setze ich sie mir viel zu hoch und denk mir dann am Anfang sofort: „Oh gott, das schaff ich eh niemals“ und probiers erst gar nicht oder geb bald auf. So war ich schon immer – alles oder nichts. Und wenn ich dann mein viel zu hoch gestecktes Ziel nicht erreiche, bin ich nur sauer auf mich selbst und von allem „overwhelmed“, dass meine Reaktion oft darin besteht, mich im Selbstmitleid zu baden, á la „ich kann ja eh nix“. Das kann ich wirklich totaaal gut. Haha dieser Witz war nicht mal beabsichtigt…Ich leb seit über 20 Jahren nach dem Motto: „Schau ma moi, dann seng mas scho“ – leb von Tag zu Tag und plane nicht recht viel weiter. Na ja, meistens bis zum nächsten Wochenende. Aber das wars dann auch schon. Ich denk nicht groß über die Zukunft nach und lebe die Einstellung „Es wird schon alles so kommen wie es soll“. Wirkliche Ziele? Nicht vorhanden. Ich hätte da nur ein einziges vorzuweisen: Wie so jeder andere Mensch dieses Planeten habe auch ich ein Ziel, welches ständig vorhanden ist. Allerdings ist es sehr sehr allgemein: nämlich „glücklich sein“ (no rhyme intended). Und ich bin – eigentlich – ziemlich glücklich. Allerdings gibt es ein paar Sachen, die mich von meiner „overall happiness“ abhalten. Zum Beispiel der Gedanke an eine ungewisse, schlimme Zukunft oder auch was andere Menschen über mich denken. Sowas hält mich so oft vom Glücklichsein im „Jetzt“ ab. Alles Schmarrn, den man sowieso nicht kontrollieren kann.

 

Word. Beste weiß, wie der Hase läuft 😉

Die Analyse

Ich denke ich bin ganz und gar nicht die Einzige, die sich mit Zukunftsängsten rumschlägt und sich zu viele Gedanken darüber macht, was andere Menschen über einen denken. So ists in unserer Gesellschaft nun mal. Aber wenn man drüber nachdenkt ist das doch so doof das zu tun. Wer weiß schon, was in der Zukunft passiert? Kein Mensch. Und ist es wichtig, was uns unbekannte Menschen von uns halten? Überhaupt nicht.

Meine Lieblingsband triffts da ganz gut auf den Punkt wenn sie singen: „It’s all in your head“. Alle schlechten Gedanken á la „Was passiert, wenn…?“, „Was mach ich, falls…?“, „Oh Gott, was denken die jetzt bloß über mich?“ – alles nur in meinem Kopf.

Die Lösung

Ab jetzt werde ich jedes mal, wenn ich einen Gedanken in eine der beschriebenen Richtungen hege, versuchen, diese schlechten Gedanken in positive umzulenken. Ganz einfach. Folgend werde ich euch zwei Szenarien vorstellen, die sich bald in meinem Kopf abspielen werden. Mitwirkende sind „Sanny’s brain“ (I) und „Sanny’s brain eine Sekunde später“ (II):

  • Szenario 1: I: „Was hält der/die jetzt wohl von mir?!“ – II: „Is doch scheeeeeeißegal!“. – I: „Okay.“
  • Szenario 2: I: „Und was is, wenn du plötzlich alles verlierst, was dich glücklich macht?“ – II: „So a schmarrn werd ned bassiern“. – I: „Okay.“
  • ^ so oder so ungefähr stell ich mir das dann vor 🙂

Das eine große Ziel, rundrum glücklich sein zu wollen, hat natürlich jeder. Um für mich diesen Zustand zu erreichen, will ich 2018 und jedes weitere Jahr, an dem ich am Leben teilhaben darf, an gewissen Dingen arbeiten. Ich will diese Dinge aber nicht „Ziele“ nennen, denn an diesen Punkten muss unaufhörlich gearbeitet werden, sie sind niemals zu Ende. Also, was willst du machen, Sanny?

  • Auf die Meinung mir fremder/unwichtiger Menschen keinen Wert mehr legen
  • Positiv denken
  • Mich mit positiven Menschen umgeben/negative Menschen aus meinem Leben verbannen
  • Mich mit Menschen umgebe, die ich liebe
  • Gesund sein
  • Freude bereiten
  • Liebe verbreiten
  • Mich selbst lieben
  • Dinge tun, die ich mag
  • Dinge tun, die Anderen helfen

Ich glaube dieser Plan hört sich soweit doch ganz gut an?! Und alles, was Ziele bezüglich Job, Familie, Gesundheit etc. anbelangt ist in dem Gennanten enthalten!

 

Zum Thema „sich nicht um die Meinung anderer scheren“: erst mal meine Haare wieder orange gefärbt 🙂

Fazit

Ich nehme mal an, dass es keinen Experten braucht, um sich im Klaren darüber zu sein, dass GAR keine Ziele zu haben eher… ungünstig ist ;). Das Leben ist tägliche Arbeit in jederlei Hinsicht und ohne Ziele kein Erfolg. Für mich müssen Ziele jedoch nicht immer konkret sein, á la „am 20.10. muss ich 5000 situps können“. Ich mein… ich finds toll wenn Menschen sich solche Ziele stecken, dadurch motiviert sind und ihr Ziel letztendlich erreichen. Zum Glück sind wir alle aber unterschiedlich und für mich ist dieses konkrete Ziele setzen eben nix. Das führt bei mir nur zur Kontraproduktivität. Ich werd mich wie gesagt an den oben genannten Dingen nicht nur versuchen, sondern auch hart arbeiten. Und dann wird des scho mitm Glücklich sein 🙂

Mein Gott, das war jetzt mal wieder anders weise und hoch philosophisch…sorry! Ich geh jetzt Wein trinken!

Cheers,

Sanny over and out

P.S.: Noch a schmankerl von vor ein paar Jahren:

 

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