Heute vor einem Jahr…

…habe ich geheiratet! Es ist faszinierend, wie schnell dieses Jahr vergangen ist! 1 Jahr Ehefrau und ich finde es immer noch merkwürdig, wenn ich solche Sätze sage wie: „Mein Mann hat reserviert.“ oder sowas höre wie „Meine Frau hatte den Latte Macchiato.“ Gerade dass ich bei den Bezeichnungen nicht loslachen muss! Ich hoffe wir sind nicht das einzige Ehepaar (noch so ein Wort!) das diese Begriffe so surreal empfindet.

Den heutigen, 1. Hochzeitstag, verbringe ich vormittags in der Arbeit und nachmittags sitzen wir schon im Flieger nach Amsterdam. (Follow us via Snapchat!!) Und ich möchte diesen Tag nutzen um für mich bedeutungsvolle Dinge unserer Hochzeit ein bisschen Revue passieren zu lassen. Die Punkte kommen jetzt querbeet, einfach so wie sie mir einfallen!

hochzeit 2015

1. Das Hochzeitslied

Merkwürdigerweise ist mein persönliches Hochzeitslied keines das während, vor oder nach der Trauung gespielt wurde! Wie kams? Wir beide hielten es eine Zeit lang für eine gute Idee die Tanzfläche mit einem Hochzeitstanz zu eröffnen. Der Herr des Hauses ist zwar nicht mit großem Rhythmusgefühl ausgestattet aber wir dachten: Das kriegen wir schon hin! Nachdem wir viele, viele Abende zu Hause zu unserem erwählten Lied „Kein Liebeslied“ von Kraftklub einen Rumba versucht hatten einzustudieren haben wirs dann eingesehen: Ne, das wird nix! Also haben an der Hochzeitsfeier meine beiden Lieblingsschwestern die Tanzfläche mit Ausdruckstanz eröffnet und den ganzen Abend durch gab´s kein Standard-Hin-und-Her-Gewiege sondern Freestyle-Dancing. So muss es sein! Trotzdem ist Kein Liebeslied irgendwie das Lied geworden, das uns immer an die Hochzeit erinnert.

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Hochzeitslied 2.0: Der Song, den wir zu viert – wir beide mit unseren Trauzeugen – volle Lautstärke im Auto gehört hatten als wir nach der Trauung zur Feierlocation gefahren sind. Der „Pflicht“-Teil des Tages war nun vorbei und wir waren irgendwie ausgelassen und haben uns einfach mega auf die anstehende Feier gefreut. Der Song war zu diesem Zeitpunkt einfach gerade einer unser Lieblingssongs und hat thematisch tatsächlich wenig mit Hochzeit zu tun, aber immer wenn ich „All die schönen Dinge“ von Ferris MC höre, dann muss ich an die Autofahrt mit Brautkleid und ganz viel Ausgelassenheit denken!

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2. So heiß!

Man hofft ja immer auf gutes Wetter… Wir hatten fast schon zu viel Glück, denn Anfang Juni kletterte die Temperatur gleich mal auf knapp 30° C. Es war wirklich, wirklich wunderschönster Sonnenschein und wir hatten einfach sooo großes Glück, dass es nicht regnete etc., denn bei unserer Feierlocation war geplant, erstmal die Zeit bis zum Abendessen in den hübschen Gärtchen zu verbringen. (Es hätte übrigens auch einen Plan B gegeben 🙂 ). Die Kerzen an den gedeckten Tischen haben das erstmal nicht wirklich gut vertragen! Das Bild ist irgendwie eines meiner Favoriten: 😉

hochzeitskerzen

schloss hochzeit

3. Die Schuhe

Bei meiner Schuhauswahl hatte ich wirklich alles bedacht: Innen weich, Plateausohle, bequem zum Laufen, breiterer Absatz und schön aussehen sollten sie auch noch. Trotzdem: Nach 8 Stunden in diesen Schuhen – den Nachmittag hatte ich nur stehend in den Gärten verbracht – da schmerzten meine Füße echt unglaublich. Den Compeed Blasenstick muss ich noch loben, denn immerhin habe ich mir keine Blasen geholt. Dann bin ich erstmal eine Zeit lang – wie 90 % der weiblichen Hochzeitsgäste – einfach ohne Schuhe herumgelaufen. Viel zu spät habe ich mir die weißen Keilabsatz-Sneaker von ASOS angezogen… Gott, ich weiß noch den Moment, in dem ich in diese bequemen Schuhe reinschlüpfte und das Kleid (2 cm hin oder her) dann auch wieder fast perfekt passte! Es war einfach soooooo gemütlich!! Ich bin eben ein Sneaker-Mädchen…

hochzeitsschuhe

sneaker hochzeit

4. Das Essen

Das Avocado-Lachs-Tartar… OMG! Ganz große Liebe! Nach meiner Rückkehr von einer Woche Gran Canaria ohne Ehemann hat der süßeste und beste Kerl der Welt übrigens auch ein Avocado-Lachs-Tartar für uns gezaubert. Und es war sooooo gut einfach!

lachstartar

5. Das Parfum

Wir wollten am Hochzeitstag „so wie damals“ riechen. Der Freund trug also „Le Male“ von Gaultier, das ich auch heute – 11 Jahre später – immer noch abgöttisch liebe. Es ist das Parfum, das ich sofort erkenne, auch wenn jemand nur kurz in der U-Bahn an mir vorbei geht… Das Parfum meines 18-jährigen „Ichs“, das mein Freund für immer mit mir verbindet, ist „Jil Sander Sport“. Seit einiger Zeit trage ich am liebsten verschiedene Marc Jacobs Düfte, aber für die Hochzeit gabs ein Jil Sander Revival für ihn!

6. Es folgen hoffentlich noch ganz viele Hochzeitstage…

… an denen ich noch miiioooonen weitere Erinnerungen Revue passieren lassen werde! Und für die sollte ich auch noch Erinnerungsfetzchen für euch übrig lassen 🙂

hochzeit ina und ingo

Habt ihr Interesse an weiteren „Hochzeits“-Specials wie z.B. die Auswahl des Menüs, Gastgeschenke, Karten, Fotos  usw.?

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6 comments

  1. Oh wie toll!
    Ja bitte, bitte noch viel mehr !!

    Ich liebe euren Blog ! Das erste bevor ich aufstehe … Erst mal lesen was es hier neues gibt

    Genießt Amsterdam ! Wundervolle Stadt und die Pommes!!!!:-)))

  2. Oh wie schön! Ich habe vor zwei Wochen geheiratet und bin noch total im Hochzeits-Feeling! Da konnte ich deine Worte richtig nachempfinden!

    1. Jaaaa! Ich fands auch sooo witzig! Als wir zum Abendessen dann rein gegangen sind, waren sie allerdings schon wieder durch gerade Kerzen ausgetauscht worden 😉

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