Geld sparen – Meine Personal Challenge

Ich lebe gerade ziemlich über meinen Verhältnissen. Wobei ich zugeben muss, dass sich dieser Zustand eigentlich schon seit Längerem hinzieht. Dass man in Elternzeit bzw. Teilzeit einfach nicht mehr das Einkommen eines Vollverdieners hat und dann mit Kind auch noch vermehrt Ausgaben auf einen zukommen, das war mir schon irgendwie klar. Leider hat sich dieses Wissen (noch) nicht auf meine Ausgaben ausgewirkt und so gebe ich viel zu viel Geld aus. Meine personal Challenge für Februar (und für die nächsten Jahre wohl) lautet also: Geld sparen!

Geld sparen

personal challenge

Meine häufigsten Ausgaben:

Zunächst habe ich versucht herauszufinden, für was ich überhaupt Geld ausgebe. Da ist zwar eine recht kurze Liste zusammengekommen, aber glaubt mir: Die einzelnen Punkte haben es in sich.

  • Lebensmittel, Kaffee to Go, Essen gehen
  • Kleidung, Schuhe
  • Drogerie
  • Reisen
  • Blog

Lebensmittel, Kaffee to Go, Essen gehen

Pro Monat gebe ich tatsächlich das meiste Geld für Lebensmittel aus. Klar, man muss ja auch jeden Tag (mehrmals) essen. 😉 Allerdings sind bei diesen Ausgaben auch Posten dabei, die ich einschränken könnte. Lieferdienste, Kaffee unterwegs und Restaurantbesuche fallen mir da schon mal ein.

Kleidung, Schuhe

Kleidung und Schuhe kaufe ich seit der Schwangerschaft für mich persönlich tatsächlich recht wenig. Mein Konsum hat sich dahingehend sehr gewandelt, denn ich kaufe nun viel überlegter und besitze aktuell lieber weniger aber dafür perfekte und bequeme Kleidung als ein Übermaß. Ich habe auch schon richtig, richtig viel aus meinem eigenen Schrank aussortiert.

Das Problem ist allerdings die Babymaus! Ich liiiiebe es Kleidung für sie zu shoppen! Da noch eine süße Hose, der Pulli ist doch so niedlich und Winterjacken haben wir mittlerweile drei. (Und zwei Schneeanzüge!) Da wir im Besitz einer funktionierenden Waschmaschine und eines Trockners 😉 sind, bräuchten wir ca. maximal der Hälfte der Klamotten!

Drogerie

Ich glaube, bei Drogerieartikeln brauche ich nicht anfangen und jeder bzw. jede kennt das Phänomen. Man braucht nur „schnell“ zwei-drei Dinge und heraus kommt man mit einer Tüte voll (unnötigem) Zeug.

Reisen

Ja ich reise gerne und viel. Das habe ich vor der Babymaus getan und auch jetzt mit Kind entdecken wir die Welt eben zu dritt. Als Lehrer hat man irgendwie auch den Zwang in allen Ferien „etwas zu unternehmen“ und wir hangeln uns immer so von Ferien zu Ferien bzw. von Urlaub zu Urlaub. Fast undenkbar ist es in irgendwelchen Ferien nicht wegzufliegen bzw. wegzufahren. Einzige Ausnahme sind da die Weihnachtsferien, die verbringen wir schon immer zuhause. Aber mit Herbst-, Winter-, Oster-, Pfingst-, Sommerferien und Wochenendtrips kommt da einiges an Reisen im Jahr zusammen.

Blog

Auch meine Ausgaben für den Blog sind nicht zu unterschätzen. Habe ich mir doch erst letzten Winter eine neue Kamera samt zwei Objektiven gegönnt. Und fragt mich mal, was ich in Dekoläden am liebsten shoppe: Genau, Foodprops! Davon kann man schließlich nie genug haben und ich habe mittlerweile vier Schranktüren unseres Expeditregals und ein eigenes Fach in der Speisekammer nur für meine Utensilien. Ach ja, das fahrbare Fotoset mit Hintergründen und Lampe nicht zu vergessen.

Meine Strategien zum Geld sparen:

Lebensmittel, Kaffee to Go, Essen gehen

  • Keine Lieferdienste mehr! Ganz ehrlich: Die Qualität und der Geschmack sind meistens eher enttäuschend und um 10 Uhr abends würde ich sowieso gut daran tun keine überteuerte Pizza mehr zu essen.
  • Essensplan für die gesamte Woche schreiben und mit einem Einkaufszettel (man kauft nichts Unnötiges) einmal einen Großeinkauf machen. Dabei:
  • Preise im Supermarkt vergleichen. Aber Qualität und Herkunft gehen vor!
  • Kaffee von zu Hause mitnehmen (Auch sehr gut wegen der Habit Change Challenge) und Pausenbrot (im Essensplan einarbeiten) daheim vorbereiten.
  • Seltener Essen gehen aber dafür mehr genießen. Mittags alleine essen gehen, weil ich zu faul zum Kochen bin, sollte ich wirklich abschaffen. Irgendeine Kleinigkeit kriegt man immer hin und wenns nur ein Avocadobrot ist. Wenn der Essensplan steht und die Zutaten zuhause sind, dann ist das auch gar kein Problem. Meistens scheitert es ja nicht an der Lust zum Kochen sondern weil ich keine Lust habe mir zu überlegen, was ich denn kochen soll

Kleidung, Schuhe

  • Nur Kleidung kaufen, die ich wirklich brauche. (Vermutlich also nichts…)
  • Auch bei der Babymaus reflektieren und sich nicht von der Niedlichkeit der einzelnen Teile blenden lassen!
  • Bücher aus der Bücherei ausleihen.

Drogerie

  • Konkreter Einkaufszettel, der stur abgearbeitet wird. Und wenn mich der 30ste (Achtung, Untertreibung) Nagellack anlacht, dann muss ich eben kurz mal nachdenken, ob ich den wirklich brauche!

Reisen

  • Für meine Reisesucht habe ich leider noch keine Lösung gefunden, wie ihr in meinem Fazit weiter unten wohl nachlesen könnt. Vermutlich muss man einfach mal zu sich selbst „nein“ sagen und sich damit abfinden die Ferien zuhause zu verbringen. Da ists ja auch ganz schön.

Blog

  • Nur wirklich tolle und günstige Teile kaufen.
  • Überlegen, ob ich nicht so etwas ähnliches schon besitze.
  • Wenn mir nicht mindestens drei Gerichte einfallen, die ich optimal auf diesem Foodprop präsentieren kann (muss), dann im Laden lassen.

Wie klappt es mit dem Geld sparen?

In den Bereichen Lebensmittel, Kleidung, Drogerie und Blog klappen meine Vorsätze wirklich sehr gut und meine Strategien sind meistens gut umsetzbar. Gerade der ausführliche Essensplan ist beispielsweise wirklich sehr sinnvoll.

Hinsichtlich der Reisen sind meine Sparpläne allerdings absolut nicht aufgegangen. Habe ich doch recht spontan mit meiner lieben Dany wieder eine Woche Gran Canaria AI gebucht. Ich freue mich auch schon sehr auf lesen, essen und in der Sonne liegen. So haben wirs die vorigen Jahre auch schon immer in den Faschingsferien gemacht. Letztes Jahr hatten wir ein Jahr ausgesetzt. (Elternzeit, 6 Monate alte Babymaus, Urlaub mit Babymaus auf Teneriffa) Irgendwie ist mir lange nicht in den Sinn gekommen (schon) heuer wieder mit der Tradition weiterzumachen aber der Gatte ist in diesem Jahr auch das erste Mal wieder mit den Jungs eine Woche zum Boarden aufgebrochen. „Wenn der Mann seine Traditionen wiederbeleben kann, dann kann ich das ja auch!“ hab ich mir gedacht und jetzt geht’s Fasching nach Gran Canaria.

Diese Ausgabe hätte mein Budget ja schon mehr als gesprengt aber ich konnte es trotzdem nicht lassen einen (zugegebenermaßen wirklich sehr günstigen) Flug zu Sanny nach London für April zu buchen. Für die drei Nächte kann ich bei ihr nächtigen (keine Hotelkosten, yay!) und ich freue mich wirklich sehr auf London und selbstverständlich auf Sanny-Ini-Time!

Solltet ihr konkrete Tipps haben, wie ich mich selber motivieren kann weniger Geld für Reisen auszugeben, dann gerne her damit! Oder ich habe bei den anderen Punkten schon so viel gespart, dass ich weiterhin gaaaanz viel Reisen kann. 🙂

28 days of challenges

Welche personal Challenges sich meine beiden Schwestern im Rahmen von 28 Days of Blogging überlegt hatten, das findet ihr hier:

Personal Challenge zu Alkoholkonsum und Geld sparen

Personal Challenge zum Plastikverbrauch

Mein abschließendes Fazit zur Personal Challenge

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5 comments

  1. Liebe Ina,
    Ja das gute Geld… Bei den Baby Mäusen bin ich großer Second Hand Fan. Ein bis zwei Mal im Jahr gehen wir auf einen organisierten Flohmarkt und kaufen in der nächsten Größe ein. Neue Sachen – weiß nicht! Das ist mir bei denen einfach zu verschwenderisch, da sie echt schnell wachsen… Mit Lebensmitteln sind wir wirklich sehr gut geworden, weil wir wirklich nur noch das holen, was wir benötigen. Der Rest, der übrig bleibt, kommt in ein Mix-Abendessen oder ich koche ihn ein/friere ein, wie auch immer. Reisen ist bei uns nicht so das Thema, weil wir in einer ECHT schönen Gegend wohnen 😉 Ja und der Garten braucht Liebe… Viele Grüße, Izabella

  2. „…ein fahrbares Fotoset mit Hintergründen…“
    Du hast meine volle Aufmerksamkeit! Bitte ein Bild davon.

    Ich weiß genau, was Du meinst. Ich habe mir eben drei Foodyboards gegönnt. Natürlich könnte man sich sowas basteln und im Baumarkt für fast kein Geld besorgen… Dafür habe ich weder Zeit noch Lust…

    Dafür entfällt bei mir der Ausgabepunkt „Drogerie“ komplett. Ich könnte auch sagen, ich verstehe das Problem nicht.

    1. Also in der Drogerie gibts doch die tollsten Sachen!!!!

      Bild zeig ich dir, wenn wir uns das nächste Mal sehen. 😉 Vorab: Es ist ein IKEA Couchtisch (so n weißer, quadratischer mit Rollen) und hinten eine Tischplatte vom Lack (auch IKEA for sure) als Rückwand drangeklemmt. Da habe ich verschiedene PVCs oder Geschenkpapiere oder Tücher und die Klemme ich einfach mit zwei Plastikklemmen fest. Damit habe ich Untergrund und Hintergrund. Dann noch eine Tageslichtlampe, ein Stativ und ein Diffusor als Aufheller und das wars fast.. Halt noch die ganzen Foodprops :p

    1. Evtl. sollte ich dazu doch mal nen eigenen Beitrag machen… Es ist aber superniedrig beispielsweise! (Steht alles beim Karl oben, wies aufgebaut ist) Aber für unsere Dachgeschosswohnung mit Dachschrägen die einzig mögliche Lösung. Also sicher nicht für alle optimal!

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