Marrakesch Citytrip

Ich hatte es ja schon angedroht: Mein Marrakesch Travelguide ist natürlich noch nicht fertig! Die orange Stadt hat einfach so viel mehr zu bieten, als die paar Sights, die ich euch in diesem Post schon aufgeschrieben hatte! Also: Hier kommt Teil 2 meines Travelguides für einen unvergesslichen Marrakesch Citytrip!

Marrakesch Citytrip

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Wenn ihr allgemeine Infos zu Internet, Währung, Sprache, Hotel usw. sucht, dann solltet ihr euch meinen Marrakesch Travelguide nochmal durchlesen! Hier habe ich auch schon die ersten Sehenswürdigkeiten vorgestellt!

Palais de la Bahia

Von der Medina aus ist der Palast de la Bahia gut zu Fuß zu erreichen. Die komplette Palastanlage umfasst ca. 80.000 m² und stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Bruchteil des Palasts ist aktuell für Besucher zugänglich, der Rest privat. Für nur 10 DHS (10 DHS ~ 1 €) darf man im Palast aufwändige Holzschnitzereien, Deckenverzierungen, Unmengen an Kachelmustern, Wasserbecken und architektonisch Interessantes begutachten. Wirklich absolut sehenswert!

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Tombeaux Saadiens

Ein Sultan befahl Anfang des 18. Jahrhunderts die Vernichtung aller Zeugnisse der saadischen Kultur. (Wikipedia-Modus an: Die Saadier herrschten von 1524 bis 1659 in Marrakesch. Wikipedia-Modus aus.) Erst 1917 wurden die Gräber der Saadier wiederentdeckt und sind nun auch für Touristen zugänglich. Für 10 DHS kann man Mausoleen, Rosen, Zitronenbäume und wieder Unmengen an gemusterten Kacheln bestaunen. Am interessantesten fand ich hier den Zugang zum Grab. Der Weg führt durch enge und gewundene Häuserschluchten, auf dem man sich gleich wie Lara Croft persönlich vorkommt.

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La Mamounia

Das bekannteste Hotel in Marrakesch ist natürlich das „La Mamounia„. Auch wenn man dort selbst nicht Gast ist, darf man – in angemessener Kleidung und nach einem kurzen Security-Check – die beeindruckende Lobby und den wunderschönen Garten begutachten. Vor allem die Grünanlagen sind es absolut wert, dass man zum La Mamounia einen Abstecher wagt! Im Hotel sind auch drei exklusive Restaurants untergebracht, in denen man auch als Externer mit Reservierung speisen kann. Dazu aber in meinem nächsten Post, der sich ausschließlich um Food in Marrakesch drehen wird, mehr!

Jardin de l’Agdal

Das nächste Ziel in meinem Travelguide kann ich nur empfehlen, wenn man in Marrakesch nicht unter Zeitdruck steht. Der Garten Jardin de l’Agdal ist zwar UNESCO-Kulturerbe aber als Pflichtziel würde ich ihn definitiv ausschließen. Offensichtlich befindet er sich aktuell in einer massiven Umbauphase und das „Wasserbecken der Gesundheit“ ist einfach ein braunes, dreckiges, rechteckiges Betonbecken mit riesigen Fischen. Der Blick zum Atlasgebirge über Olivenhaine hinweg ist allerdings nicht schlecht!

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Medersa Ben Youssef

Einer der wenigen religiösen Orte in Marrakesch, der von Nicht-Muslimen betreten werden darf ist die Medersa (Koranschule). Für 20 DHS (~ 2 €) pro Person darf man das Gebäude, das aus dem 14. Jahrhundert stammt und bis 1960 tatsächlich als Koranschule diente, besuchen. Auch hier findet man wieder interessante Architektur, bunte Kachelmuster und Stuckarbeiten. Persönlich fand ich die winzigen Internatszimmerchen mit ihren vielen minikleinen Innenhöfen am beeindruckendsten.

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Koubba Almoravide

Auf dem Weg zur Koranschule kommt man auch an der Koubba Almoravide vorbei. Beeindruckend fand ich, dass diese Kuppel das einzige vollständig erhaltene bauliche Überbleibsel der Almoraviden, die die Stadt Marrakesch 1070 gegründet haben, ist. Die Kuppel gibt auf jeden Fall auch im Vorbeigehen ein gutes Fotomotiv ab!

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Jardin Majorelle

Dieser Garten im Norden von Marrakesch ist erst seit 1980, als ihn Yves Saint Laurent kaufte und gestaltete, wieder ein Must-See! Für 70 DHS (100 DHS, wenn man das Museum ebenfalls besuchen möchte) darf man durch den wunderschön gestalteten Garten mit seinen blauen Brunnen, Häusern und Treppchen spazieren und viele verschiedene Palmen und Pflanzen bewundern. Der Garten hat mir persönlich sehr gut gefallen, wobei er viel kleiner ist, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Aber absolut sehenswert und meiner Meinung nach sollte man Marrakesch nicht verlassen ohne diesen Garten besucht zu haben!

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Jardin Ménara

So wunderschön und sehenswert der Jardin Majorelle ist, ist der Jardin Ménara wohl das absolute Gegenteil. Der Weg dorthin ist von der Medina aus staubig und laut und der Garten selbst bietet nichts Aussergewöhnliches. Es gibt sehr viele Olivenbäume und in der Mitte einen Pavillion, von dessen Terrasse man einen sehr guten Ausblick hat. Für 10 DHS darf man hinauf und noch mehr Olivenbäume von oben, ein braunes Wasserbecken und die wirklich nicht schlechte Aussicht auf den Süden der Stadt genießen.

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Gewürzplatz

Mein persönliches Highlight war der Gewürzplatz! Zum Einen, weil unser Riad ganz in der Nähe war und wir also jeden Tag mehrfach über „unseren Gewürzplatz“ schlendern durften, zum Anderen, weil er natürlich absolut sehenswert und interessant ist! Da werden Schnecken verkauft, die Gewürze türmen sich farbenfroh an zig verschiedenen Ständen und es duftet überall nach Ras-El-Hanout.

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Alle meine Tipps für einen Marrakesch Citytrip habe ich euch in der Karte ergänzt:

Einige meiner Urlaubslieblinge habe ich auch noch für euch herausgesucht:

 

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