Lissabon Städtereise – Der Osten

In meinem ersten Artikel zu Lissabon habe ich euch ja einige Ziele im Norden dieser wunderschönen Stadt gezeigt. An unserem zweiten Tag der Lissabon Städtereise hat es und in den Osten verschlagen. Geniale Aussichtspunkte und imposante Bauten sowie die berühmte Eléctrico 28 waren die Highlights dieses Tages, aber seht selbst!

Lissabon Städtereise

aussicht miradouro do nossa lissabon

2. Tag in Lissabon (blau)

Übersicht Lissabon
Quelle: Google Maps

Schaut euch auch den Artikel zu Lissabons Norden (rot) an!

Mein Outfit des Tages:

Unsere Sights:

lissabon tag 2
Quelle: Google Maps

Ein grandioser Frühstückstipp ist das Café Pollux (1). Pollux ist eigentlich ein riesiges Haushaltswaren-/Spielwarengeschäft in der Altstadt Lissabons. Im obersten Stockwerk gibt es ein kleines Café, das laut Reiseführer ganz gerne von Studenten und Hipstern besucht wird. Wir hatten an dem Morgen die komplett hipsterfreie Pollux-Terrasse mit bester Aussicht auf den berühmten Elevador de Santa Justa ganz für uns alleine. Das Frühstückssandwich kann man sich bei der immensen Größe – und dank der dazu servierten Kartoffelchips 😉 – gerne teilen. Natürlich gibt´s auch Pastéis und „Cappuccino“ mit Sahne statt Milchschaum. Die Portugiesen trinken wohl lieber Espresso, der hier aber auch wirklich hervorragend schmeckt und meist für unter 1 € zu bekommen ist!

frühstück pollux lissabon

aussicht pollux lissabon

Geht man dann in Richtung Elevador erreicht man nach wenigen Blocks die Rua Augusta (2). Die Fußgängerzone führt in Richtung Süden direkt auf den imposanten Arco da Rua Augusta (3) zu und auf dem Weg dorthin kommt man an Bershka, Pull&Bear, Stradivarius uvm. vorbei, so dass sich die wenigen Meter durchaus als zeitraubend entpuppen können. 😉

bogen lissabon

Hat man den Bogen durchschritten steht man schon auf dem riesigen Praca do Comércio (4) und damit auch direkt am Tejo/Atlantik! Hier hat man einen wundervollen Ausblick auf die Cristo-Statue in Almada, man erspäht die kilometerlange Vasco-Da-Gama-Brücke und natürlich auch die rote Brücke „Ponte 25 de Abril“, die uns sofort an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert hat.

praca do comercio lissabon

Neben Pastéis gibt es in Lissabon noch viele, viele andere Spezialitäten. U.a. sind Sardinen das Lissaboner Seafood schlechthin! Also ließen wir es uns nicht nehmen in einem Feinschmeckerladen vorbeizuschauen, der die Sardinen in stylisch bedruckten Konserven verkauft. Im Conserveira de Lisboa (5) herrschte reger Betrieb, so dass ich euch leider keine Fotos präsentieren kann. Aber schaut doch mal auf der Homepage des Ladens vorbei!

An der Kreuzung Rua da Madalena und Rua da Conceicao hält die berüchtigte Eléctrico 28 (6). Die Tram fährt die schönsten Fleckchen Lissabons an und wenn man 1. noch hineinpasst und 2. einen Fensterplatz ergattert, bekommt man viele Sights gemütlich präsentiert. In unserem Fall war das Wetter grandios und die Tram maßlos überfüllt, so dass wir uns zum Fußmarsch in Richtung Sé de Lisboa (7) (= Kathedrale von Lissabon) entschieden.

electrico station lissabon

Immer weiter die Rua Augusto Rosa den Berg hinauf (also für wenig fitte Personen wäre es schlau die Eléctrico zu nehmen) und man erreicht zwei wunderschöne Aussichtspunkte: Zuerst den Miradouro de Santa Luzia (8) und den Miradouro das Portas do Sol (9).

miradouro lissabon

Ist man schon mal am Berg oben, ist es auch zum Castelo de Sao Jorge (10) nicht mehr weit. Der Eintrittspreis für die Burg beträgt 8,50 € pro Person und es lohnt sich vor allem wegen der – wieder einmal – fantastischen Aussicht da oben! Super finde ich es immer, wenn man schon nach kurzer Zeit das Gefühl hat, sich in einer Stadt „auszukennen“. So haben wir vom Castelo aus auch gleich den Praca da Figueira (der freie Platz…), die mit Bäumen gesäumte Avenida da Liberdade und auch unseren Sangria-Aussichtspunkt vom Vortag sofort wiedererkannt.

aussicht castelo lissabon

Und auch der Praca do Comércio mit der Cristo-Statue im Hintergrund sieht einfach toll aus von da oben.

aussicht auf praca do comercio lissabon

Im Castelo kann man zwischen Bäumchen flanieren aber auch die Burgmauern erklimmen und weitere Teile Lissabons von oben sehen.

castelo lissabon

Unter anderem sieht man unser nächstes baumgesäumtes Ziel, den Miradouro da Nossa Senhora do Monte. (11)

miradouro da nossa lissabon

Auf dem Weg dorthin hat uns City Maps 2 go wieder sehr gute Dienste erwiesen, denn im hügeligen Lissabon ist es oft gar nicht so einfach von A nach B zu kommen!

Dann wollte ich unbedingt Frozen Joghurt aber das ist wirklich gar nicht so einfach zu finden, wenn man keinen Schimmer hat wie das Gesuchte auf Portugiesisch heißt. Am Rossio fanden wir schließlich einen Laden, der superleckere Shakes – für den Herrn mit Schokolade und Erdbeere und für mich mit Joghurt und Karamell – servierte.

Die Stärkung war bitterlich nötig, denn jetzt ging es wieder in den Süden. Vorbei am Casa dos Bicos (12), mit seiner außergewöhnlichen Fassade, durch die wunderschönen kleinen, hügeligen und verschlungenen Gassen der Alfama bis zum National Pantheon (13). Bis 17:00 kann man die Stufen des Pantheon erklimmen und auf der Aussichtsplattform – mal wieder – einen tolle Rundumsicht auf Lissabon genießen.

Casa dos Bicos
Casa dos Bicos
Alfama
Alfama
National Pantheon
National Pantheon

Unser Abendessen nahmen wir in einem Lokal nahe des Hotels ein. Das Bededouro (14)  kann ich nur wärmstens empfehlen. Ein kleiner Laden – Innen haben sie nur 5 Tische à 2 Personen – der leckeres Seafood – wir probierten natürlich die Sardinen – und Traditionelles als Tapas zum Teilen serviert. Eine weitere portugiesische Spezialität testeten wir in diesem Laden: Zwischen den mit Käse überbackenen Brotscheiben befindet sich der Fleisch-Overkill: Steak, Wurst in Scheiben und kleine Würstchen werden mit Tomatensoße und Pommes serviert.

bebedouro lissabon

Und dann gab es den wohlverdienten Schlaf! Der zweite Tag brachte zwar „nur“ 17,36 km auf den Tacho, allerdings waren einige Bergsteiger-Aktionen dabei!

Wem Lissabon als nächstes Städtereisen-Ziel zu weit weg ist, der sollte mal bei meinen Posts zu Dresden vorbeischauen, denn diese Stadt hat auch sehr schöne Plätzchen zu bieten!

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