Budapest Kurztrip

Endlich gibt es von mir mal wieder einen Travelbeitrag! Als Student kann man sich Reisen ja meist leider nur begrenzt leisten und muss sich wirklich gut überlegen, wo es denn als nächstes hingehen soll. Für einen Budapest Kurztrip hat mein Travelbudget aber noch her gehalten, da es vor allem von Wien aus, keine weite Strecke ist. Für ein kurzes Wochenende habe ich die Stadt erkundet und zeige euch hiermit meine liebsten Plätze und Tipps dieser wunderschönen Stadt Budapest.

Budapest Kurztrip

Anreise

Unsere Anreise verlief wirklich wie geschmiert. Von Wien aus gings mit dem Flixbus in knapp 3 Stunden nach Budapest. Mit Hin und Rückfahrt ist man mit circa 40 Euro dabei. Falls ihr von weiter weg anreist, ist sicher auch ein Flug zu überlegen, doch solltet ihr dann mehr als 1 vollen Tag Besuch planen. (Obviously).

Unterkunft

Wir sind zu 5 unterwegs gewesen und so bat sich ein Air Bnb Apartment wirklich an. Mit einer größeren Gruppe finde ich Apartments immer am besten, da es erstens mal wirklich preiswert ist und man sich dadurch nicht aufteilen muss. Außerdem ist es dann auch möglich zusammen gemütlich zu frühstücken oder auch mal einen Couchabend mit Biertesting und schrecklichen Tv Shows zu verbringen.

Where to go

Wir sind am Freitag Vormittag von Wien losgestartet und am Sonntag Nachmittag wieder mit dem Bus zurück. Daher hatten wir nur einen vollen Tag in Budapest. Uns war allerdings wichtig sich nicht stressen zu lassen und die Stadt gemütlich zu erkunden und nicht von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu rennen. Doch man schafft an einem kurzen Wochenende erstaunlich viel!

Food

Essen steht bei mir in einer anderen Stadt immer ganz weit oben auf der Liste. Ich liebe es einfach neue Geschmäcker kennen zu lernen und neue Läden auszuprobieren. Ich habe viele tolle für euch gefunden und hätte wahrscheinlich noch 100 weitere gefunden, hätte ich noch mehr Zeit gehabt.

Tölto

Goamama

 

Das Goamama ist ein süßes, kleines Cafe, das mit leckeren Kaffee besticht, der auch mit Soja Milch zu bestellen ist, sowie Kuchen, die man auch nach einem großen Mittagessen nicht auslassen sollte.

Vinyl & Wood

Am vinyl and wood  sind wir eigentlich rein zufällig vorbei gekommen. Da wir aber sowieso auf der Suche nach Kaffee waren, zog es uns fast magisch in den Laden. Er hat einfach zu cool ausgesehen mit den ganzen verrückten Uhren und Holzhandyhüllen und dem Duft guten Kaffees. Aus Zeitmangel blieb nur bei einem To Go Kaffee und einem To Go Sandwich für die Fahrt, mit selbstgemachter ungarischer Wurst.

Karavan – Street Food and Beer Garden

Perfekt für verschiedene Geschmäcker ist der Karavan Street Food and Beer Garden. Dort gibt es ungarische Gerichte, auch zum teil neuinterpretiert. aber auch z.B. vegane Burger oder Wraps, sowie den klassischen italienischen Foodstand. Vor allem wenn es sonnig ist, ist das der Place to Be um einen gemütlichen Mittagssnack zu genießen und sich eventuell ein Bier zu gönnen. Daneben befindet sich übrigens gleich die bekannte „Ruin Bar“ Szimpla Kert.

Szimpla Kert

Das Szimpla Kert ist wirklich einzigartig in allem was ich so kenne. Auch wenn ihr keine Biertrinker seid, ist es fast ein Muss einen Blick reinzuwagen, denn es ist meiner Meinung nach wirklich eine Sehenswürdigkeit.

(Ich habe leider die Speicherkarte meiner Kamera vergessen und so sind die Fotos im Szimpla Kert leider nur sehr spärlich ausgefallen.)

Grundsätzlich ist das jüdische Viertel zu empfehlen. Hier reihen sich coole Lokale, Restaurants und Bars aneinander, die vor allem auch durch ihre Preise überzeugen. Wir hatten das Glück das unser AirBnb sich direkt daneben befand und wir innerhalb von 5 Minuten mittendrin waren.

Sightseeing

Durch das ganze Essen gehen, wurde die Zeit fürs Sightseeing fast schon knapp. Doch das oben genannte jüdische Viertel ist für mich schon eine kleine Sehenswürdigkeit. Dort findet ihr auch eine wunderschöne Synagoge, die wir allerdings nur von außen betrachtet haben, da sonst ein Eintritt fällig gewesen wäre.

Auf einer 2 1/2 Stündigen „Free Walking Tour“ hatten wir die Möglichkeit, die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, unter anderem: Grashalm Palace, Fischerbastei und den Burgpalast.  Die genaue Route findet ihr auf der Website wo ihr auch viele anderen Touren findet.  Grundsätzlich kann ich solche Walking Tours wärmstens empfehlen. Diese findet ihr nicht nur in Budapest sondern in vielen anderen größeren Städten. Das Prinzip ist denkbar einfach. Ihr geht an dem Tag einfach zu dem, auf der Website bekannt gegebenen, Treffpunkt und schon seid ihr bei der Tour dabei. Die Guides verdienen ihr Geld mit eurem Trinkgeld. Also je nachdem wie es euch gefallen hat, könnt ihr dementsprechend Trinkgeld geben. Nach meiner Erfahrung würde ich auf jeden Fall 5 Euro oder aufwärts geben, da sich die meisten Guides wirklich viel Mühe geben.

Für einen entspannten Nachmittag kann ich die  Margit Insel empfehlen. Mein Tipp nehmt euch Getränke (Bier) und paar Snacks mit auf die Insel und setzt euch eine Runde in den Park. Zurzeit sind noch ein paar Umbauarbeiten, doch im Sommer sieht die Insel sicher phantastisch aus. Außerdem habt ihr von der Brücke aus einen super Blick auf das Parlament.

Am Abend haben wir auch den Aufstieg zu der Freiheitsstatue gewagt, von der man einen tollen Ausblick über Budapest hat.

Wer mehr Zeit hat kann sich noch weitere Sehenswürdigkeiten ansehen, die ich euch in der Karte markiert habe!

Der Kurztrip war auf jeden Fall, wunderschön und Budapest hat mich mal wieder überzeugt und wenn ich es in 3 Worten beschreiben müsste, wäre es wohl: „das hippere Wien“

You may also like

21 comments

  1. Wow…toller Post und wirklich viele Tipps für diese schöne Stadt, leider hatte ich bisher noch nicht das Vergnügen die Stadt zu besuchen. Aber wenn ich mir deinen Bericht durchlese, dann sollte ich mal darüber nachdenken.
    LG Frank

  2. Bei mir ist es chon viele Jahre her, dass ich in Budapest war. Wir waren damals mit dem Wohnmobil unterwegs mit Stellplatz am Balaton. Von dort aus konnten wir bequem die Stadt besichtigen.

  3. Das klingt wirklich nach einer wundervollen Zeit!
    In Budapest war ich leider noch nicht – sieht aber wirklich toll aus!
    Neue Geschmäcker kennenzulernen finde ich auch immer sehr spannend! Als ich in Prag war, habe ich mal eine Suppe aus einem „Brottopf“ gegessen, so ähnlich wie auf deinem Bild! Das war auch super lecker und kannte ich vorher gar nicht! 🙂
    Liebe Grüße Sarah <3

    1. Ja ich finde das gehört zum reisen einfach dazu 🙂 ich finde den Brottopf auch wirklich eine coole Idee aber in Prag hab ich die noch nicht gesehen, werde aber nächstes mal die Augen aufhalten 🙂

  4. Nach Budapest wollte ich auch immer mal und nach Deinem Artikel bekomme ich richtig Fernweh. Sehr schöne Bilder – das liebe ich ja. Als wäre man selbst da. Danke, für den tollen Artikel 🙂

  5. Ein sehr cooler Post, danke! Ich möchte schon so lange mal nach Budapest. Ich glaub ich muss mich jetzt mal von Innsbruck auf den Weg dahin machen 🙂
    Find übrigens euren Blog sehr cool Mädls. Eine super Idee von euch dreien allen immer wieder Posts zu sehen!
    Alles Liebe,
    Theresa | http://www.primetimechaos.com

    1. Ja du solltest es wirklich wagen! Von Innsbruck gibt es sicher auch eine gute Verbindung ansonsten ist ein Zwischenstopp in Wien immer empfehlenswert 😉 Vielen Dank das freut uns wirklich riesig, dass unser Konzept gut ankommt 🙂

  6. Budapest steht auch noch auf meiner Liste. Hat der Guide von der Free Walking Tour gutes Englisch gesprochen oder war er schwer zu verstehen? Hab so eine Tour noch nie mitgemacht aber sehe die Guides immer auf dem Rathausplatz bei uns in Hamburg stehen.
    Liebe Grüße
    Jil

    1. Liebe Jil!
      Ja hat er! Er ist zwar in Budapest geboren (konnte uns so auch viele insidertipps geben) man konnte ihn aber sehr gut verstehen. Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen vor allem weil man Sie auch eben so spontan machen kann und sie wirklich informativ und lustig ist 🙂

  7. Liebe Anja,

    ich war schon ein Mal in Budapest – aber irgenwie ist mir das gar nicht in so positiver Erinnerung geblieben. Es lag wohl daran dass meine Runde, mit der ich dort war ziemlich langweilig war. Die wollten sich nichts anschauen und sind nur im Hotel herumgehangen. Wenn ich deinen Blogpost so lesen, muss ich unbedingt nochmals hin. Das klingt toll! Ich habe mir deine Tipps schon notiert und werde nochmals einen Versuch starten diese Stadt für mich zu entdecken.

    Liebe Grüße aus Wien
    Verena

    1. Ja es macht wirklich sehr viel aus mit wem man denn so unterwegs ist und wenigstens ansatzweise die gleichen Interessen hat. Von wien aus ist es ja wirklich kein langer Weg und vielleicht gibts du der Stadt ja noch einmal eine Chance 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.