Lissabon Städtereise – Belém

Ich liebe es ja wahnsinnig, dass ich durch den Blog all die schönen Erlebnisse auf unseren Reisen beim Niederschreiben quasi nochmal durchleben darf! Die Lissabon Städtereise war einfach so wahnsinnig schön und eine perfekte kleine Auszeit in all dem stressigen Arbeitsalltag. Heute präsentiere ich euch meinen letzten Teil der vierteiligen Lissabon-Reihe und hier zeige ich unter anderem Lissabons Wahrzeichen!

Lissabon Städtereise – Belém

torre de belem lissabon

4. Tag in Lissabon (grün)

Übersicht Lissabon

Hier findet ihr die Artikel zu: Lissabons Norden (rot), Lissabons Osten (blau) und Baixa & Almada (gelb).

Mein Outfit des Tages:

Unsere Sights:

An unseren ersten drei Lissabon-Tagen ist uns eine „Bäcker“-Kette immer wieder aufgefallen: A Padaria Portuguesa. (1) An unserem letzten Frühstücksmorgen hatten wir es schlussendlich geschafft dort einzukehren. Nach den „Time out Market“-Cocktails und Bieren vom Vorabend haben wir beim Frühstück wohl etwas übertrieben, aber alle Teile waren einfach göttlich! Am genialsten war dieser „Salami“-Kuchen, bei dem die leckere Schokomasse mit hellen Cookie-Teilchen durchsetzte war. Sooo gut! Und eine weitere Spezialität war die Semmel, die mit süßen Kokoscrumbles getoppt war und innen aber Käse und Schinken enthielt. Klingt merkwürdig, war aber ziemlich genial!

a padaria portuguesa

Da wir in diesem Tag sowieso noch mit der Metro zum Flughafen mussten, haben wir uns ein Tagesticket für 6 € gekauft. Mit diesem Ticket begaben wir uns dann zum Praça da Figueira (2) um mit der Electrico 15 bis Belém zu düsen. Von der Lage her wäre der südlichere Praça do Comercio für uns günstiger gelegen gewesen um die Tram zu boarden. Es ist allerdings ratsam an der Starthaltestelle (Praça da Figueira) einzusteigen, denn die Electrico ist einfach immer sehr, sehr voll.

In Belém angekommen findet man viele Sehenswürdigkeiten auf einem Fleckchen vereint. Zunächst begutachteten wir das Mosteiro dos Jerónimos (3) (=Hieronymitenkloster) mit der angrenzenden Hieronymitenkirche von außen. Der Andrang war an diesem Sonntag einfach gigantisch und die Schlange in das Innerste dieses Gebäudes war für uns Kulturbanausen auch viel, viel zu lange!

hieronymuskloster

kloster schlange

Sollte man auf der Suche nach etwas Entspannung sein, kann ich den angrenzenden grünen Park Praça do Império (4) sehr empfehlen. Hier kann man auch gemütlich die Reste aus der Padaria Portuguesa verspeisen, die man zum Frühstück nicht ganz geschafft hat! 😉

Es geht noch ein kleines Stückchen nach Westen und schon steht man vor Lissabons Wahrzeichen, dem Torre de Belém (5), der seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Kleiner Tipp: Für Fotos, bei denen man sich über die kleinen Mäucheren vor dem Turm lehnt, sollte man immer das angrenzende Wasser im Auge behalten… Sonst ergeht es einem wie uns beiden und man wird Opfer einer plötzlichen Salzwasserdusche! Falls sich schon jemand gefragt hat, was das für Flecken auf meinem T-Shirt beim Outfit-Foto oben sind: Salzwasser! 🙂

torre de belem

torre de belem mit wind

Nicht weit vom Wahrzeichen Lissabons steht das Padrao dos Descobrimentos (6), das Denkmal der Entdeckungen auf dem 33 wichtige Entdecker, v.a. Seefahrer, dargestellt werden.

entdecker lissabon

Kulinarisch schlugen wir auch an diesem Tag natürlich wieder zu. Bei der Fábrico dos Pastéis de Belém (7) werden seit 1837 die köstlichen Blätterteigteilchen mit Creme-Füllung hergestellt. Natürlich mussten wir auch hier wieder einige Törtchen testen! Unser Tipp: Außen stehen wirklich richtig viele Touristen/Einheimische am Take-Away an! Deshalb einfach hineingehen, denn das Café ist riesig und total verwinkelt, so dass man irgendwo recht bald ein kleines Tischchen für sich findet. Dort kann man dann für 1€ Espresso und superleckere Pastéis genießen!

pasteis de belem fabrica

pasteis de belem

Einen Spaziergang, den ich bei einer Lissabon Städtereise nur eingeschränkt empfehlen kann ist der Marsch zum Palácio Nacional da Ajuda (8). Zunächst muss man mit vollem Blätterteig-Bäuchlein ständig bergauf gehen und dann steht man vor dem National-Palast, der von vorne zur Hälfte mit Gerüsten verdeckt ist. Dass der Palast nie fertig wurde, sieht man spätestens, wenn man durch einen kleinen Innenhof geht und auf der Rückseite wieder herauskommt. Da hat man dann nämlich diesen Anblick:

nationalpalast von hinten

Also zum Nationalpalast muss man nicht zwingend. 😉 Was man sich allerdings nicht entgehen lassen sollte, ist die Confeitaria Nacional (9). Hier gibt es seit 1829 traditionelle Pastéis und andere Spezialitäten wie z.B. die Fruchtkuchen oder diese „Kroketten“, die mit Fleischmasse und nicht mit Kartoffeln gefüllt sind.

confeitaria nacional lissabon

Ich glaube, dass Tag 4 hinsichtlich unseres Blätterteig-Teilchen-Konsums am erfolgreichsten war. Aber das war vermutlich auch die Panik, dass wir jetzt ganz lange keine Teilchen mehr bekommen werden. An diesem Tag legten wir zu Fuß übrigens insgesamt 18,62 km zurück.

Und dann sagten wir auch schon „Auf Wiedersehen“ zum schönen Lissabon und können einen Abstecher in diese wunderschöne Stadt nur empfehlen! Hier noch ein paar Lieblingsbilder von unserem letzten Tag der Lissabon Städtereise:

schuh lissabon

leuchtturm lissabon

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2 comments

  1. Haaach, jetzt würde ich gerne einen kleinen Kurztrip nach Lissabon machen. Blätterteigleckerchen inklusive 😉 Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast! <3
    Liebste Grüße, Mia

    1. Sehr gerne! Jaaaa, diese Dinger sind echt der Wahnsinn! Ich hatte glaub ich Entzugserscheinungen, als wir wieder Daheim waren 😉
      Liebe Grüße, Ina

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