Kartoffeln mit Linsen – glutenfreies Hauptgericht

Mittlerweile seid ihr ja bestimmt alle vertraut mit meiner Liebe zu spanischen, veganen Rezepten. Auch bei meiner Hauptspeise werde ich mich nicht lumpen lassen und mich wieder an meinem zur Zeit liebsten Kochbuch „Vegan Recipes from Spain“ orientieren. Einfach, weil alles daraus bis jetzt einfach mega gut war und einfach weil…ja warum denn a ned??? 🙂

Status Quo Food Challenge

Ich will nicht lange um den heißen Brei reden: glutenfrei lĂ€uft bei mir eher semi-optimal (in meinem Falle heißt das „so gar nicht“). Eigentlich wĂ€re es gar nicht so schwer, wie ich es mir gedacht habe. Sogar die Kombination vegan & glutenfrei lĂ€sst sich in der Theorie recht gut hinbringen. Ich liebe ja GemĂŒse und Obst, NĂŒsse, Reis, Couscous usw. Das Problem ist allerdings, dass es mir zu zeitaufwĂ€ndig ist, immer komplett auf glutenfrei zu achten oder zu kochen. Anders wie man vielleicht meinen könnte, koche ich nĂ€mlich eigentlich fast nie. Eigentlich nur fĂŒr den Blog. Deswegen ist’s bei mir halt immer „der Bagel zwischendurch“ oder das Sandwich am Abend. Obst und GemĂŒse allein ist einfach nicht immer befriedigend. Aber naja, was suche ich hier nach Ausreden, ich bin halt einfach zu schwach, komplett auf Weizen zu verzichten – oopsie. Jetzt habe ich allerdings nur noch 10 Tage vor mir und habe mich dazu entschlossen, einen Endspurt einzulegen. Die restlichen 10 Tage schaffe ich glutenfrei! Wer will Wetten abschließen? haha. Na ja, jedenfalls werde ich mir in dieser Zeit bestimmt noch einmal das folgende Gericht nachkochen, zwecks yummy!

Was ihr braucht (ca. 4 Personen):

  • 120g braune Linsen aus der Dose
  • 750 g Kartoffeln
  • 1/2 Zucchini
  • 4 Piquillo-Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl
  • Handvoll Petersilie
  • 2 Esslöffel Sherry Essig
  • Salz & Pfeffer
  • Teelöffel Chili-Flocken

Wie ihr’s macht:

  • Linsen abgiesen und waschen
  • Kartoffeln in Scheiben schneiden
  • Kartoffeln so lange in heißen Salzwasser kochen, bis die Scheiben weich sind (ca. 10 Min)
  • Paprika und Zucchini waschen und in lĂ€ngliche Scheiben schneiden
  • Zwiebel und Knoblauchzehe zerkleinern
  • Zwiebel in heißer Pfanne anbraten
  • Knoblauch und Zucchini dazu
  • Danach Kartoffeln, Piquillo-Paprika und Linsen hinzugeben
  • Allesamt schön braun anbraten
  • Schnittlauch drĂŒber und
  • mit Sherry Essig, Salz & Pfeffer verfeinern.

Das Gericht ist einfach, schnell, gesund, vegan & glutenfrei. Ja, was will man denn mehr? Genau, gar nix! Ach nein, Moment, lecker soll’s ja auch noch sein…auch kein Problem bei diesem Gericht ;). Erinnert so ein bisschen an eine Bauernpfanne, allerdings mit einem mediteranem Touch. Was diese Kombination so lecker macht ist meiner Meinung nach der Sherry Essig. Ich hoff euch schmeckts!

Ich verabschiede mich jetzt in meine letzten 10 Tage glutenfrei – wĂŒnscht mir GlĂŒck!

Sanny over & out

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4 comments

  1. Das liest sich wirklich sehr lecker! Hmmmm! Ja bei dem Gedanken, vegan zu kochen, stellen sich bei vielen Leuten (und GaststĂ€tten) die Haare zu Berge. Warum, weiß ich nicht. Ich habe mal versucht einen Monat vegan zu leben… Achja… Reden wir nicht darĂŒber. Vielleicht nur eine Sache: Der Salat im Restaurant kam blank und ohne jegliches Dressing und GewĂŒrz (Wo ist der streng blickende Smiley). Viele GrĂŒĂŸe, Izabella

    1. Liebe Iza,
      oh Gott, ja, ich kenne das „Salat-Dilemma“. Letztens hab ich nen „Vegan Sunday Roast“ bestellt. Den Sunday Roast isst man hier in England immer am Sonntag (wie bei uns eben der „Sonntagsbraten“). London ist zum GlĂŒck ja in Sachen „vegan essen“ super fortschrittlich, dieses eine Lokal allerdings nicht. Ich habe meinen Vegan Sunday Roast ohne Gravy – dh ohne Soße – bekommen. Und das ist eigentlich genau das, was einen Roast ausmacht. Das Ganze war trocken wie *** und mich hat’s extremst angenervt, wĂ€hrend den Fleischessern schön die Soße ausm Mund getropft ist – ugh!!

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