Veganes Rührei

Ich starte heute mit meiner Foodchallenge; Eine vegane Ernährung. Ich muss zugeben, ich würde gerne behaupten, dass ich das schon immer tue oder ich mir dieser Ernährungsweise schon lange zugeschrieben habe, jedoch ist das nicht der Fall. Nicht dass ich jetzt übermäßig Fleisch oder Milchprodukte zu mir nehme, liebe ich doch Soja oder Haferprodukte meist sowieso mehr, doch ganz ohne tierische Produkte habe ich bis jetzt nie solange durchgehalten. Deswegen sind mir unsere Februar Challenges für 28 Days of Blogging da ganz recht gekommen, denn wenn ich ein Ziel habe, will ich es auch unbedingt erreichen. Um euch vielleicht auch von einem veganen Monat überzeugen zu können, fange ich meinen Februar mit diesem veganen Rührei Rezept an, das ihr euch wirklich nicht entgehen lassen solltet!

Als Veganer lässt sich ja so einiges ersetzen, doch Ei fand ich persönlich immer etwas schwierig. In Gebäcken lässt es sich noch gut durch Banane, Apfelmus oder Chiasamen ersetzen, doch den Geschmack eines leckeren Frühstücksei ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Doch als ich in einem meiner Lieblingsfrühstücksplätze ein unglaublich gutes veganes Rührei gegessen habe, wollte ich mich selbst ranwagen. Nach einigen Fehlversuchen, habe ich nun endlich das richtige Rezept gefunden und präsentiere euch somit mein veganes Rührei Rezept.

Ihr benötigt

  • 1 Packung Tofu (200 g)
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Hefeflocken
  • 1/2 TL Kurkuma (gibt des Rührei die Farbe!)
  • 1/2 TL Pfeffer
  • etwas Muskat
  • etwas Paprikapulver
  • 1 Tl Kala Namak
  • 120 g veganer ungesüßter Joghurt (zum Beispiel Soja & Mandeljoghurt)
  • optional Frühlingszwiebeln oder eine halbe weiße Zwiebel

Zubereitung

  • Tofu in kleinere Stücke schneiden und mit der Hand in „Rühreistücke“ reißen.
  • Falls ihr Frühlingszwiebeln hinzufügen wollt: diese in kleine Ringe schneiden.
  • Nun mit etwas Öl das Tofu und die Frühlingszwiebel anbraten bis eine leichte Bräune entsteht.
  • Jetzt könnt ihr das Tofu mit Hefeflocken, Pfeffer, Curry und Paprikapulver würzen (bis auf das Kala Namak). auf die niedrigste Stufe stellen und den Joghurt unterheben damit das „Rührei“ schön cremig wird!
  • Zum Schluss das Kala Namak hinzufügen (gebt erst etwas weniger hinzu und probiert aus wie viel Kala Namak euch zusagt.)
  • Ich mag das Rührei am liebsten mit meinem geliebten Walnussbrot und garniere es immer mit etwas frischem Schnittlauch!

Kala Namak ist wohl die wichtigste Zutat in diesem Gericht, da dieses „schwarze Salz“ dem Tofu den typischen Ei Geschmack verleiht. Übrigens habe ich vor meinem veganem Rührei versuch Kala Namak nicht gekannt und musste erst einmal etwas researchen. Falls es euch auch so geht eine kleine Zusammenfassung von der ich mich natürlich nicht von Wikepedia insperieren hab lassen ;): Kala Namak besteht überwiegend aus Natriumchlorid, was den typischen (schwefligen) Eigeschmackt verspricht. Es wird überwiegend in der indischen Küche verwendet, findet aber auch bei Veganer immer mehr Anreiz.

Übrigens: Falls ihr das schwarze Salz nicht in euren lokalen Supermärkten findet, könnt ihr dieses Rezept auch ohne ausprobieren; es hat dadurch vielleicht nicht den ganz typischen Ei – Geschmack, schmeckt aber auch hervorragend! (Ich habe beide Versionen getestet und beide für gut befunden).

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7 comments

  1. Also von dem Gewürz habe ich bisher wirklich nichts gehört – was ja auch nicht wirklich überraschend ist! 😉 Das Rezept sieht sehr gut aus! Und ich gebe dir recht: Eier und Käse! Hach, wie herrlich! Viele Grüße, Izabella

  2. Lecker sieht das ja tatsächlich aus! Fleisch- und wurstlose Ernährung ist für mich kein Problem. Ich möchte mich jetzt nicht als Vegetarier bezeichnen, dazu bin ich (noch) nicht konsequent genug, aber vegan halte ich im Moment noch für undenkbar für mich. Dazu mag ich Milchprodukte einfach zu gern.

    Schönes Wochenende und viele Grüße

    Birgit

    1. Ja ich finde das mit dem bezeichnen eh immer bisschen schwierig und sich selbst in Kategorien einzuordnen.
      Ich finde es wird immer einfach von Milchprodukte weg zu kommen, da es so viele gute Alternativen gibt (Hier habe ich wahrscheinlich auch das Glück das ich Joghurt und co. grundsätzlich nicht wirklich mag.)
      Beste Grüße
      Anja

  3. Ich finde es spannend, daß immer wieder versucht wird tieische Produkte durch Ersatzstoffe nachzubilden. Selbst esse ich vegetarisch, brauche für mich aber Eier und Milchprodukte in Maßen.
    Die Bilder sind echt schön!

    1. Danke liebe Suse!
      Ja da meist Leute nicht zu Vegetarier/Veganer werden weil es Ihnen nicht schmeckt sondern aus vielen anderen verschiedenen Gründe; deswegen bin ich tatsächlich immer auf der Suche nach Ersatzprodukte!

  4. Also ich gestehe ja an dieser Stelle, ich bin weder Veganer noch Vegetarier.. Aber das sieht echt lecker aus! Ist auf jedem Fall mal im Rezeptbüchlein notiert.
    Liebe Grüße alina

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