1 Wochenende in Dresden – Loschwitz

Am Sonntag Abend sollte es ja schon wieder von Dresden nach Hause gehen. Trotzdem wollten wir den Tag so gut wie möglich ausnutzen und nachdem wir am Samstag in Dresden schon die „komplette“ Alt- und Neustadt besichtigt hatten, ging es am Sonntag zunächst nach Loschwitz.

1 Wochenende in Dresden – Loschwitz

Wir fuhren mit dem Bus nach Loschwitz zum Körnerplatz, wo wir – yelp sei Dank – gleich in einem hervorragenden Café einkehrten.

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Bei der Bäckerei Wippler genehmigten wir uns super leckeres Frühstück und wir testeten wieder eine regionale Spezialität: die Eierschecke!

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Der Kellner behauptete ja, dass sie im Wippler die beste Eierschecke aus ganz Dresden hätten, das können wir zwecks Mangel an Vergleichsmöglichkeiten natürlich nicht bestätigen aber wir können sagen, dass die Schecke vom Wippler so einiges kann!  Die Dresdner Eierschecke besteht aus drei Schichten, wobei die unterste ein Hefeteig ist, darauf folgt eine Vanillepudding-Quark-Schicht, die von einem Mix aus Eigelb, Zucker, aufgeschlagenem Eiweiß, Vanillepudding und Butter getoppt wird.

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Nach dieser Stärkung traten wir den kurzen Weg zur Loschwitzer Schwebebahn an um mit diesem historischen Gefährt nach Oberloschwitz zu fahren.

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Da oben hatte man eine wunderbare Aussicht bei schönstem aber bitterkalten Wetter.

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Den Rückweg nach Dresden wollten wir nicht mit dem Bus antreten und so sind wir den historischen Körnerweg am nördlichen Elbufer entlangspaziert. Dort hatten wir auch eine wunderbare Aussicht auf das Blaue Wunder. Diese Brücke ist eines der vielen historischen Wahrzeichen der Stadt Dresden.

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Am nördlichen Elbufer findet man außerdem die drei Elbschlösser: Schloss Eckberg, das Lingnerschloss und Schloss Albrechtsberg.

Zu den Lingnerterrassen kann man vom Elbufer aus eine historische Treppe durch den Weinberg benutzen. Oben hat man eine wunderbare Aussicht und es gibt ein Café/Biergarten!

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Auch Schloss Albrechtsberg ist nicht zu verachten:

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Folgt man dem Körnerweg am Elbufer so trifft man nach einiger Zeit auf den Rosengarten. Leider ist dieser Anfang Oktober natürlich nicht mehr besonders ansehnlich aber zur Rosenblütenzeit bestimmt wunderschön!

Wir überquerten die Elbe dann an der Albertbrücke und machten uns auf den Weg zum Großen Garten. Diese Strecke könnte man auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, man verpasst sightseeingtechnisch nur Plattenbauten und Wohngebiete. Doch wir hatten noch viel Zeit und das Wetter war so sonnig, dass wir den Weg zu Fuß antraten.

Im großen Garten angekommen durchquerten wir diese wunderschöne Anlage zunächst und stiegen am Carolasee in die niedliche Parkeisenbahn.

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In den offenen Waggons – die geschlossenen waren natürlich schon besetzt als wir uns in letzter Sekunde entschieden mit der Bahn zu fahren – war es allerdings ganz schön frisch!

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Am Palaisteich stiegen wir dann aus und gönnten uns zum Aufwärmen den ersten Glühwein dieses „Winters“ (Anfang Oktober!!!!!). Dazu gab es in dem Biergarten noch fettig-frittierte Wedges mit Schnittlauch-Sour-Cream und Bockwurst im Brötchen.

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Vom großen Garten aus traten wir den Rückweg zum Hotel an, wobei wir noch in der gläsernen Manufaktur vorbeischauten, in der man allerdings an einem Sonntag natürlich keine Fertigungsprozesse begutachten kann. Aber für Autofans findet man so auch einiges sehenswertes! (Mit Autofan meine ich allerdings nicht mich 😉 )

Am Flughafen genehmigten wir uns noch ein Radeberger vom Fass, denn ohne diese Biererfahrung in Dresden gemacht zu haben hätten wir uns schon etwas schämen müssen!

radeberger in dresden

Laut Apple Watch hatten wir an diesem Tag „nur“ 17,42 km auf den Füßen, doch wir waren so froh abends um 11 dann erschöpft in unser eigenes Bett fallen zu dürfen!

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Es war ein ereignisreiches, anstrengendes aber wunderschönes Wochenende in Dresden! So würde ich es jederzeit wieder machen!

Hier findet ihr Teil I und Teil II!

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