Mallorca Tipps im Norden

Das ist mir wirklich noch nie passiert! Da habe ich meine Reisetipps für einen Ort noch nicht mal ansatzweise auf dem Blog fertig veröffentlicht, da steht schon die nächste Reise zu ebendiesem Ort an. Tatsächlich geht es nämlich nächstes Frühjahr wieder nach Mallorca. Diesmal mit Gatte, Baby und der frischgebackenen Oma. Ich freue mich schon sehr auf die Insel und diese Familienreise und bin gespannt, welche der Orte wir wieder besuchen werden und welche Orte wir neu erkunden können. Aber heute gibt er erstmal meine Mallorca Tipps im Norden der Insel.

Mallorca Tipps im Norden

mallorca mirador colomer

Alcúdia

Die Innenstadt von Alcúdia ist für Autos gesperrt (was unser Navi natürlich geflissentlich ignorieren wollte) und so kann man ungestört und gemächlich durch die Gässchen flanieren. Es gibt ganz in der Nähe der Hauptattraktion – der Stadtmauer mit der integrierten Kirche Sant Jaume – einen großen kostenlosen Parkplatz, so dass man sich keine Sorgen um das Parkproblem machen muss. Generell ist uns auf Mallorca aufgefallen, dass Parken zu 95 % kostenlos ist und man auch meist und schnell einen Parkplatz findet. Das hat aber eventuell auch etwas mit unserer Reise während der Nebensaison und der Winzigkeit unseres Fiat 500s zu tun.

mallorca alcudia sightseeing

mallorca alcudia

mallorca alcudia stadt

Port Alcúdia

Der zugehörige Hafen Port Alcúdia ist ein kleiner Touri-Ort mit Beach, vielen Restaurants, Eisdielen und abendlichen Ausgehmöglichkeiten. Auch hier sind wir nur kurz am Strand und durch den Ort geschlendert um letztendlich unser Abendessen dort einzunehmen. Der Strand ist ebenfalls der schön, wenn auch tagsüber recht voll und eben direkt an der Promenade.

mallorca port alcudia strand

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Restaurant Can Punyetes

In Port Alcúdia habe ich ebenfalls einen Restauranttipp für euch: Can Punyetes. Natürlich haben wir auch hier Tapas gegessen, die absolut köstlich waren. Es besteht die Möglichkeit halbe Portionen zu bestellen und auf jeden Fall empfehlen würde ich hier die Crema Catalana. Wir haben sie an so ziemlich jeden Abend gegessen und die im Can Punyetes hat uns am besten geschmeckt.

mallorca tapas can puyetes

mallorca crema catalana

Cap Formentor

Zum Cap Formentor führt eine enge, gewundene 18 km lang ansteigende Straße, die von Autos und Radfahrern extrem gut besucht ist. Die Fahrt selbst ist dank wunderschönen Ausblicken natürlich auch schon ein Highlight. Die Radfahrer, die ein Überholen oft unmöglich machen, sind für die Autos allerdings oft ein Ärgernis. Besonders die Radler, die sich auf dem Rückweg mit halsbrecherischem Tempo in die Serpentinen stürzen und gern auch mal die Gegenfahrbahn verwenden, spielen in meinen Augen absolut mit ihrem Leben. Aber jedem das Seine, ich hätte nur keinen Überfahren wollen. 😉 Das Cap Formentor bietet in alle Richtungen einen wunderschönen Ausblick und selbst dort oben sind das Parken und die Toiletten kostenlos. Auch wenn das Parken dank extremer Frequentierung natürlich etwas dauert. Hier kann ich auch nur wieder ein Mini-Auto als Mietwagen empfehlen.

mallorca cap formentor aussicht

mallorca cap formentor

Mirador des Colomer

Wenn man die lange Fahrt bis zum Cap nicht auf sich nehmen möchte, dann ist der Aussichtspunkt Mirador des Colomer, der auf dem Weg zum Cap liegt, eine gute Adresse. Hier ist die Parksituation natürlich ähnlich schwierig wie am Cap selbst, v.a. da hier viel weniger Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Trotzdem lohnt sich dieser Aussichtspunkt allemal!

mallorca mirador colomer

Cala Figuera

Die Naturbucht, deren Zugang ebenfalls auf dem Weg zum Cap Formentor liegt, ist nur zu Fuß zu erreichen und dazu verwendet man auch besser festes Schuhwerk, denn es geht über Stock und Stein. Für seine Mühen wird man mit einem Kieselstrand, sehr ruhigem und absolut klarem Meerwasser belohnt. Hier ist sogar Schwimmen und Schnorcheln möglich!

mallorca cala figuera

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Pollença

In Pollença ist das Highlight auf jeden Fall der Kalvarienberg. Kommt allerdings nicht auf die Idee, euch vom Navi direkt dorthin schicken zu lassen, denn die letzten paar Meter muss man zu Fuß gehen! Am besten ihr parkt in der Nähe des großen Marktplatzes und schlendert dann durch niedliche Gässchen mit allerlei künstlerischen Shops auf den ausgeschilderten Kreuzweg zu. Dann wird es sportlich, denn 365 Stufen wollen erklommen werden um die kleine Wallfahrtskirche auf dem Gipfel zu erreichen. Wunderschöner Ausblick und Schweißausbruch sind dann inklusive.

mallorca pollenca stadt

mallorca pollenca kalvarienberg

Port de Pollença

Der Hafen von Pollença präsentiert sich – mal wieder – ganz anders als die zugehörige Stadt. Während die Stadt ein traditionelles und künstlerisches Flair hat, sind im Hafenbereich vor allem schicke Boote zu bewundern. An der langen Strandpromenade lässt es sich wieder angenehm entlangschlendern. Den Strand selbst fand ich zum Baden eher weniger einladend, dafür hat man hier viele Möglichkeiten um sich einen Drink zu genehmigen.

mallorca port pollenca

Alle meine bisherigen Mallorca-Tipps findet ihr wie immer in der Karte. Zum Nachlesen klickt ihr für die lila Tipps hier und für die orangen hier.

Habt ihr schon Urlaubspläne für nächstes Jahr?

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4 comments

  1. Liebe Ina!
    Wie schööööön!! Ein Stückchen Lieblingsinsel – und das an einem verregneten Sonntag. Hach, damit hast Du mir eine große Freude gemacht.
    Pollenca mag ich auch total gerne und der Aufstieg zum Kalvarienberg hat es schon in sich. Beim Hochsteigen der 365 Stufen soll man jeden Tag des vergangenen Jahres Revue passieren lassen und beim Runterlaufen 365 Wünsche für jeden Tag im nächsten Jahr formulieren. Ich hatte ehrlich gesagt, genug mit Atmen zu tun ;-)), aber die Idee finde ich nett.
    Cala Figuera gibt es übrigens 2x, also nicht verwechseln 🙂 Einmal ist es die von Dir erwähnte Bucht und das 2. Cala Figuera ist ein bezauberndes Fischerdorf an der Südwestküste.
    So, genug geklugscheißert, jetzt schaue ich mir Deine schönen Fotos nochmal an und träume mich nach Mallorca, wo es uns nächstes Jahr auch wieder hinzieht. Einmal im Jahr muss sein 🙂

    Herzliche Grüße und Besitos!

    Marion
    http://www.unterfreundenblog.com

    1. Liebe Marion,
      das mit den Kalvarienberg wusste ich gar nicht! Also ich hätte mir da auch nicht bei jeder Stufe was überlegen können! Da muss man schon sehr fit sein… Die Sache mit Cala Figuera wusste ich tatsächlich, aber auch nur, weil wirs auch fast verwechselt hätten! Das Dörfchen im Süden hatten wir zu Hause nämlich als Strand eingetragen und erst als wir am Cap Formentor waren dann gecheckt, dass ja hier der tolle Strand ist und nicht im Süden. Das Dörfchen sind wir dann gar nicht mehr angefahren. Aber evtl. bei unserem nächsten Besucht!
      LG Ina

    1. Liebe Sarah,
      dann werd ich gleich neidisch, denn meine Reise ist schon viel länger her und ich würde auch sofort wieder losfliegen! Wirklich eine Trauminsel!
      Liebe Grüße und schonmal Happy Halloween 😉

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