Sorry, not sorry

Guten Morgeeeeen!

Achtung liebe Leute, jetzt folgt ein kleiner Seelen-Striptease 😉

Wie ihr ja bereits wisst, plane ich in naher Zukunft nach London auszuwandern. Und was ich dort mache, das weiß ich noch nicht. Genau so eigentlich, wie mein ganzes Leben bis jetzt gelaufen ist 😀

Irgendwie habe ich mein Leben immer so gelebt, wie es von anderen erwartet wurde. Bin aufs Gymnasium gegangen, weil man das heutzutage halt so muss. Ich wusste nicht mal, was das genau bedeutet. Schon während der Schulzeit war ich ziemlich faul und mit dem Wort „zielstrebig“  hätte mich wohl noch niemand beschrieben. Nach dem Abi hab ich erst mal studiert, weil das macht man halt so. Was ich eigentlich wollte, wusste ich noch nie. Irgendwie hatte ich noch nie ein festes Ziel vor Augen, welches ich unbedingt erreichen wollte. Ich bin halt eher so der „in den Tag leben“ – Mensch. Und ich weiß, wie sehr ich damit anderen auf den Sack gehe 😉 Nicht nur meiner Familie, sondern auch der kompletten Restgesellschaft. Ich passe halt irgendwie nicht rein in das typische, nach Erfolg strebende Gefüge der Gesellschaft. Hab ich noch nie. Ich bin mit 27 so erwachsen wie die meisten 14-jährigen. Also so gar nicht. Ich kenne so viele Anfang-20er, die bereits jetzt so einiges mehr erreicht haben als ich und vom Kopf her viel weiter sind. Stresst mich das? Absolut! Ich finds ganz furchtbar, weil ich mich ständig frage, was denn mit mir nicht stimmt. Irgendwann muss ich doch mal wissen, was ich will, wohin mein Weg mich führt?! Vor allem weil einem auch fast alle Aussenstehenden das Gefühl geben, irgendwo ungenügend zu sein, weil man müsste doch schon lange dies und man hätte doch schon lange das und das machen sollen.

Aber was soll ich sagen? Ich weiß es halt einfach noch nicht, ich hab halt einfach noch keinen Plan von meinem Leben ^^

Ja was will ich denn jetzt???
Ja was will ich denn jetzt???

Ich weiß allerdings, was ich NICHT will. Nämlich mit 27 schon sesshaft zu werden und immer nur am gleichen Ort zu verweilen, immer nur die gleichen Dinge sehen.

Und ich habe beschlossen, keinen F*** mehr darauf zu geben, was andere von mir erwarten 😀

Ich will nicht mehr der Gesellschaft gefallen, sondern mir selbst. Das tun, was ICH will, auch wenn alle anderen es scheiße finden. Ob das so klappt wie ich mir das vorstelle weiß ich noch nicht, aber ich werde auf jeden Fall daran arbeiten.

Btw. hat mir dabei das Buch „The Life-Changing Magic of Not Giving a F*ck von Sarah Knight sehr geholfen.

Was genau ich jetzt will, das werde ich bestimmt nach und nach herausfinden. Mit 27 ist das Leben schließlich noch nicht vorbei. Und ich bin froh, dass ich überhaupt erst an diesen Punkt gekommen bin, all das mal auszusprechen. Zum Glück werde ich nicht 30 Jahre lang ein für mich falsches Leben führen, wie so manch anderer, nur weil man allen anderen gefallen wollte, aber selbst todunglücklich ist.

Ich werd mich jetzt mal eben auf die Suche nach dem Sinn und der Erfüllung meines Lebens machen und würde mich freuen, wenn ihr mir dabei folgt 🙂

Also liebe Leute, YOLO, start not giving a f**k 🙂

Eure Sanny

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3 comments

  1. Danke für diesen Post 🙂
    Ich kann dich so gut verstehen 😉
    Ich werde 32 und weiß auch noch nicht was ich will …. Und es fühlt sich nicht mal so schlecht an :-)))

  2. Liebe Sanny,
    es tut gut zu lesen, dass es auch noch andere normale Menschen auf dieser Welt gibt 😀
    Oh ja, in meinen Augen bist du vollkommen normal und die ganzen anderen Leute, die immer genau wissen was sie wollen sind abnormal 🙂
    Ich weiß auch oft gar nicht was ich will und mir geht es vor allem auf den Keks, wenn Leute sagen, dass man wissen muss was man will sonst wird nichts aus dem Leben. Das ist so ein Quatsch! Ich finde mein Leben super, auch wenn ich mehrmals auf meinem Weg abbiege, während andere nur geradeaus laufen. Außerdem muss man das mal ganz anders sehen. Wer nicht weiß, was er will, kann jeden Moment viel besser genießen als derjenige, der andauernd auf sein Ziel hinzustürmt und für alles andere im Leben keine Augen hat. Tja 😉
    Viele liebe Grüße
    Jasmin

  3. Liebe Ninschi, liebe Jasmin,
    vielen lieben Dank für eure Kommentare! Ich bin wirklich gerade sehr gerührt, dass mich tatsächlich jemand versteht und ich nicht alleine bin 😉 So ein positives Feedback ist genau das, was ich jetzt brauche – vielen Dank nochmal 🙂
    Ihr habt mir heute gleich meinen Tag verschönert 🙂

    Und ich kann euch nur zustimmen, es fühlt sich eigentlich ganz toll an, sobald man einfach zulässt, dass man eben anders ist 😉

    Ich wünsche euch einen wundervollen Tag und lasst uns unser Leben genießen, so wie wir das möchten! 🙂

    Liebe Grüße
    Sanny

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