Apfel-Karotten-Salat

Liebe Geezers! Wie ihr vermutlich alle wisst (wahrscheinlich eher keine einzige kleine Person), bin ich blind wie ein Eichhörnchen. Oder Moment, sind Eichhörnchen überhaupt blind? (*Sanny googlet „Eichhörnchen Sehkraft“*) Haha, es gibt tatsächlich die Webseite „eichhoernchen.info“. Hm, verdammt, dort steht: „Eichhörnchen sehen scharf“. Gut ähm, dann bin ich definitiv nicht „blind“ wie ein Eichhörnchen. Sondern tatsächlich blind wie ein… Maulwurf! Das war das Wort/Tier nach dem ich gesucht habe. Na ja JEDENFALLS, auf was ich hinaus möchte: ich sehe sehr schlecht. Und da hab ich gehört, soll man viele Karotten essen, um das zu verbessern bzw. nicht noch schlimmer zu machen. Und nur ganz rein deswegen, hab ich dieses Mal schon wieder ein Rezept mit Karotte am Start. Eventuell auch einfach nur, weil ich noch übrige Karotten zu Hause hatte, und um sie nicht zu verschwenden, mir rezpetmäßig irgendwas aus dem Ärmel schütteln musste. Wer weiß, wer weiß. Ist ja aber auch ****** (relativ) egal, ein Rezept hab ich für euch :).

Apfel-Karotten-Salat

Apfel-Karotten-Salat mit Weihnachts-Schnauzer-Serviette

Als ich mich letztens im Dip-Fieber befand, hatte ich mich ja an einen Karotten-Basilikum-Dip gemacht. Außerdem gab’s letzte Woche meinen heiß geliebten Bohnensalat, ebenfalls mit Karotten. Ich hol mir zur Zeit immer die kleinen, bunten Regenbogen-Karotten, einfach weil es viel toller ist, rote, gelbe UND orange Karotten zu haben. Nicht nur farblich, man fühlt sich einfach viel professioneller ;). Wie gesagt, hatte ich noch einige kleine Möhrchen über und wollte damit aber jetzt auch nix großes anstellen, da ich meist nur für mich selbst koche (meine Family fasst nichts an, welches von einem Veganer zubereitet wird ;). Und um mein Mahl auch schön gesund zu halten, wurde aus meinen Karotten deswegen nur ganz fix ein kleiner Salat gezaubert mit Zutaten, die ich ebenfalls noch zu Hause rumliegen hatte. Das Dressing ist auch super simpel, aber eines meiner liebsten Kombinationen. Der …nennen wir es mal „Zusammenwurf“ von all den gesunden Köstlichkeiten überzeugte erstaunlicherweise im Geschmack absolut.

Nur gute Zutaten 🙂

Was ihr braucht (eine große Portion):

  • einen roten Apfel
  • einen grünen Apfel
  • 150 g Regenbogenkarotten
  • eine Zitrone
  • eine Knoblauchzehe
  • zwei gehäufte Esslöffel Salatkörner
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Rotweinessig
  • Salz/Pfeffer
  • (Spritzer Agavendicksaft)

Wie ihr’s macht:

  • Die Salatkörner in einer Pfanne rösten
  • Währenddessen Knoblauchzehe kleinschneiden
  • Die Salatkörner vom Herd nehmen
  • zusammen mit dem Knoblauch, dem Zitronensaft, dem Olivenöl und Rotweinessig in eine Schüssel geben
  • mit unserem heißgeliebten Stempsl (oder Mörser, das Thema hatten wir schon mal...) alles zu einer groben Paste verarbeiten
  • Die zwei Äpfel und die Karotten in Längsstreifen schneiden
  • Alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken und
  • essen!

Mit einem kleinen Spritzer Agavendicksaft lässt sich der Apfel-Karotten-Salat noch auf die perfekte Balance zwischen sauer und süß abrunden. Ich liebe solche etwas ausgefalleneren Gerichte! Wenn’s Kochen nur für mich selber ist, versuche ich immer so gesund und schnell wie möglich, aber natürlich auch so lecker wie möglich zu kochen. In diesem Fall habe ich tatsächlich ganz aus Versehen so ziemlich alle guten Vitamine bzw. ein paar Handvoll (nennen wir es doch ganz neumodern) „Superfood“ in meinem Rezept verwurschtelt.

(hauptsächlich) Vitamin A: Karotten/Möhren

(hauptsächlich) Vitamin C: Zitrone & Apfel

ungesättigte Fettsäuren & pflanzliches Protein: Olivenöl & Nüsse/Kerne

Mundgeruch: Knoblauch 🙂

Besser geht’s ja kaum, oder?

Vermutlich ist mein Apfel-Karotten-Salat nicht gerade das, was sich die Amis heute einverleiben werden und lesen werden sie das hier auch nicht, aber hey: happy thanksgiving anyway! 🙂

Love & peace, Sanny over & out

Oh, P.S.: Was ich noch zu dem ganzen Karotten-Sehstärke-Mythos gefunden hab: „Zusammenfassend kann man sagen, dass Karotten die Sehschärfe nicht verbessern“. Damnit.

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