City-Challenge

Vor einem Monat hatten wir euch hier unsere Idee der City-Challenge vorgestellt. Heute präsentieren wir euch jeweils 6 Bilder aus London, Wien und München und sind überaus gespannt, welche Blogs/Städte sich ebenfalls der Fotoaufgabe gestellt haben.

City-Challenge: Die Aufgaben

Meine Stadt von oben

Wien/Anja: Eigentlich war meine erste Wahl ja der Donauturm, da es mich vor allem an mein Bungee-Jumping Erlebnis erinnert. Doch muss ich ehrlich zugeben, dass mir die 6  Euro dann doch zu viel waren. So habe ich mich auf das Dach unseres Psychologieinstituts gestellt, denn hier hat man Ausblick auf all die Orte, die ich fast täglich besuche. Okay ja es gibt höhere Punkte in Wien, doch das ist einfach mein Lieblingsausblick!

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London/Sanny: In London gibt es unendlich viele Möglichkeiten die Stadt von oben zu betrachten. Die beliebtesten Anlaufpunkte (bei Touristen) hierfür sind wohl The Shard oder das London Eye – bei beiden Attraktionen zahlt man allerdings um die 30 € für den Ausblick. Ähm, nein danke 😉 ! Deswegen habe ich mich für den absolut kostenlosen Ausblick von Primrose Hill aus entschieden. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um einen mehr oder weniger kleinen Hügel angrenzend zum beliebten Regent’s Park inmitten von London. Supereinfach zu erreichen und wunderschön – vor allem nachts.

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München/Ina: Es ist wunderbar, dass man durch die City-Challenge seine eigene Stadt besser kennenlernt! Ich muss gestehen, dass ich nämlich vor dieser Aufgabe noch nie auf dem Alten Peter war – Schande über mich! Für 3 € darf man einige anstrengende und enge Stufen inkl. Gegenverkehr nach oben steigen um anschließend mit einem fantastischen Blick über Münchens Marienplatz bis zum weit entfernten Olympiaturm belohnt zu werden.

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Typisches Gericht

Wien/Anja: Wien bietet ja sehr viele typische Gerichte und konnte mich nicht wirklich entscheiden. Da ich mich nicht am wirklich all zu typischen Schnitzel festhalten wollte, gab es für mich lieber etwas Süßes. Denn Apfelstrudel mit Vanillesoße geht doch wirklich immer oder? (Und lässt sich auch vegan zubereiten!)

Apfelstrudel

London/Sanny: Das typischste britische Gericht ist ja wohl eindeutig Fish&Chips. „Leider“ habe ich mich ja vom Fisch-Essen verabschiedet, also habe ich mich bei dieser Kategorie für die typischen und für mich essbaren Beilagen entschieden: die chips, die mushy peas und weil das zu wenig gewesen wäre, durfte das typischste aller britischen Frühstücksgerichte natürlich nicht fehlen: beans on toast. Ja was soll man denn dazu noch großartig sagen… es war echt grausig!!! 😉

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München/Ina: Diese Fotoaufgabe ist die perfekte Gelegenheit um mal wieder einen richtig guten Schweinebraten mit Knödel zu verspeisen! Und weil ich Schweinebraten so gut wie nie selber mache (Anja hat allerdings hier ein wahnsinnig gutes Schweinebraten-Rezept veröffentlicht) gönnte ich mir diese Leckerei im Paulaner im Tal.

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Lieblingspark

Wien/Anja: Lieblingspark fiel mir nicht wirklich leicht, denn Wien hat wirklich viele schöne grüne Plätze zu bieten. Letztendlich ist meine Wahl auf den Volksgarten gefallen. Ja ich weiß er ist von Touristen umzingelt, aber er ist halt wirklich wunderschön!

Lieblingspark

London/Sanny: Obwohl London so eine riesige Stadt mit so unglaublich vielen Einwohnern ist – oder vielleicht gerade deswegen – gibt es hier viele schöne, große und auch allseits bekannte Parks wie z.B. den Hyde Park. Mein Lieblingspark ist allerdings mein Park um die Ecke: der mini-kleine Roxbourne Park mit seinem angrenzenden Nature Reserve im Nord-Westen von London. Warum? Weil es MEIN Park ist, weil ich dort jeden Tag spazieren gehe und er einfach wunderschön ist. Und von Touristen ist hier keine Spur. 🙂

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München/Ina: Beim Lieblingspark musste ich nicht lange überlegen. War doch 6 Jahre lang meine München-Homebase quasi direkt neben dem Westpark gelegen und ich habe dort viele, viele Stunden beim Inline-Skaten, sonnen und im Open-Air-Kino verbracht.

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Ein Stein-Gesicht

Wien/Anja: Grundsätzlich hatte ich vor Beginn dieser Challenge nicht wirklich viel Ahnung von Steinskulpturen bzw. Steingesichtern in meiner Stadt. Und Zugegeben, habe ich sie immer noch nicht. Doch praktischerweise befindet sich bei meiner täglichen Unistrecke das Gesicht von Dr. Karl Renner, der dem Wiener Ring den Namen gab. Er war Politiker und war als Staatskanzler am Entstehen der ersten Republik Österreich beteiligt. (thanks Wikipedia)

Steingesicht

London/Sanny: Okay, ich muss zugeben, dass ich hier leicht gecheated habe – mein Steingesicht ist überhaupt kein Steingesicht aber dafür ein Finger 🙂 Und zwar ein positiver!!! Der „Thumbs up“ befindet sich erst seit dem 29. September diesen Jahres am Trafalgar Square und soll laut Künstler David Shrigley die Welt zu einem besseren Ort machen und Positivität verbreiten. Find ich gut!

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München/Ina: Dieses Steingesicht dürfte das international bekannteste aus ganz München sein. Die Bavaria steht nämlich an der Theresienwiese und ist die „weibliche Symbolgestalt und weltliche Patronin Bayerns.“ Laut Wikipedia.

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Stilles Örtchen

Wien/Anja: Mein stilles Örtchen ist vielleicht etwas langweilig, doch ist es der einzige Ort an dem ich wirklich abschalten kann: Meine Wohnung bzw. mein Bett! Auch wenn es vielleicht stillere Orte in Wien gibt, so bin ich doch am liebsten dort! (Eigentlich wollte ich erst die Bibliothek nehmen aber ich hab es dieses Semester einfach noch nicht reingeschafft 😉 )

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London/Sanny: Mein stilles Örtchen inmitten dieser riesigen Stadt: das Hunterian Museum. Still, weil es kein Touristen-überlaufenes Museum ist und still auch durch den Inhalt der Ausstellung ;). Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte von plastischen Operationen und zeigt einiges an grusligen Inhalten. Absolut sehenswert und kostenlos!

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München/Ina: Mein stilles Örtchen ist ein absolut ruhiger und idyllischer Ort geworden: Der Münchner Waldfriedhof. Zwischen Bäumen und Sträuchern befinden sich von den kleinsten Grabplatten bis zu riesigen Familienmausoleen alle möglichen Ausführungen der letzten Ruhestätte. Wenn man einen Friedhof irgendwie mit dem Attribut „schön“ beschreiben kann, dann wohl den Münchner Waldfriedhof. Deshalb wurden hier wohl auch große Persönlichkeiten zur Ruhe gelegt wie z.B. Carl Krone, Adolf Baeyer, Paul Heyse oder Leni Riefenstahl.

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Total untypisch

Wien/Anja: Wie auch der lieben Ina ist mir diese Aufgabe ziemlich schwer gefallen und das  aus den ähnlichen Gründen.(siehe Ina). So habe ich mich letztendlich für die Mariahilfer Straße am Montag Vormittag entschieden. Denn wenn Wien eins nicht ist, dann ist es ruhig. Wien ist eben eine Hauptstadt und das sieht man vor allem an dem Haufen von Menschen. Doch sogar Wien hat ruhige Stunden, man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

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London/Sanny: Für London ist eigentlich gar nichts untypisch, weil es hier einfach alles gibt ^^. Typisch sind meiner Meinung nach allerdings riesige Menschenmassen, Sightseeing und Mainstream Produkte/Restaurants. Von daher habe ich mich auf die Suche nach dem Gegenteil gemacht und die Battersea Flower Station gefunden. Ein Garten Center inmitten Londons, ein kleines Stück grünes Fleckchen mit einer riesen Auswahl an verschiedensten Pflanzen zum angucken und erwerben – und tatsächlich kaum ein Mensch da. Da geht einem das Herz auf! Lustig ist, dass sich dieses schöne Garten Center tatsächlich zwischen viel befahrenen Straßen und einer Bushaltestelle genau vorm Eingang befindet. 😉

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München/Ina: Für mich die schwierigste Aufgabe! Was ist denn schon untypisch für München? In München findet man unglaublich viel Tradition aber typisch ist genauso das vegane lowcarb Restaurant neben dem Yogastudio. Hier gibt es den bodenständigen Urbayern und genauso findet man den Isarpreiss, wie Harry G. das so schön beschreibt. Ich bin nicht 100% Zufrieden mit meiner Wahl, aber mein „total untypisch“ ist die menschenleere Theresienwiese geworden! Im Sommer beherbergt sie die Wiesn, im Winter das Tollwood und es gibt nur kurze Zeispannen in denen auf der Theresienwiese Alkohol und Geselligkeit keinen Platz finden. Eine menschenleere Theresienwiese ist also meine Interpretation von „total untypisch“!

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Wir sind sehr gespannt auf eure 6 #citychallenge Bilder!

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4 comments

    1. Liebe Maj-Britt,
      vielen lieben Dank für dein positives Feedback! Wir selbst hatten auch so unglaublich Spaß bei der Challenge, dass wir das sicher mit neuen Aufgaben wiederholen werden! Und man muss natürlich nicht in einer „fancy“ Großstadt wohnen um mitmachen so können! Ein kleines Dörfchen fänden wir auch sehr interessant! Jede Interpretation ist sehr willkommen!
      Liebe Grüße, Ina

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